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Kot von Pandabären als Dünger für exklusive Tee-Neuheit

Ein ebenso spezielles wie luxuriöses Produkt soll im Frühjahr von China aus in den Handel kommen. Bei dem Tee, den der Unternehmer An Yanshi vermarkten möchte, handelt es sich um eine Geheimrezeptur, die laut Aussage des Herstellers gegen Strahlenschäden und Übergewicht helfen soll.

Kot von Pandabären als Dünger für exklusive Tee-Neuheit

Eine sehr gewagte Behauptung, deren Wahrheitsgehalt noch nicht nachgewiesen ist. Trotzdem hat sich An Yanshi seinen Tee bereits patentieren lassen.  Die sehr gewöhnungsbedürftige Grundlage, auf der die kostbaren Teeblätter gedeihen, bilden Exkremente von Panda-Bären, die als Düngemittel dienen. Pandas ernähren sich hauptsächlich von Bambuspflanzen, verwerten diese jedoch nur zu einem Drittel. Zwei Drittel der Nährstoffe werden mit dem Kot wieder ausgeschieden. Diesen Umstand macht sich An Yanshi bei dem Anbau seines angeblich heilkräftigen Tees zunutze. Der Kalligrafie Lehrer hat für seine Geschäftsidee die Tätigkeit an der Universität von Sichuan aufgegeben, um sich ausschließlich auf den Tee-Anbau konzentrieren zu können.

Voller Elan und Begeisterung für die Wunderkräfte seines Superdüngers sieht der Unternehmer ein enormes Potenzial für den neuen Tee, den er auf einer Plantage in den Bergen der südwestchinesischen Provinz Sichuan anbaut. Die Panda-Exkremente stammen aus einer Zuchtstation, von der er 11 Tonnen Panda-Kot bezogen hat. Mit der ersten Ernte rechnet An Yanshi in diesem Frühjahr. Seine Preisvorstellung für ein Pfund Tee aus dieser Ernte liegt bei umgerechnet rund 27.000 Euro – was das Produkt für die meisten Menschen wohl relativ unerschwinglich machen dürfte. Da ist es nur ein kleiner Trost, dass bei späteren Ernten der Preis pro Pfund mit rund 2470 Euro deutlich niedriger ausfällt. Ein absolutes Luxus-Produkt bleibt der Tee auch dann noch.
(ms)

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