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Gentechnisch veränderter Mais hat verheerende Folgen

Am 19. September stellte die amerikanische Fachzeitschrift „Food and Chemical Toxicology“ die Ergebnisse einer Langzeitstudie des französischen Forschers Gilles-Éric Séralini, Professor für Molekularbiologie an der Uni Caen, und seines Teams vor, das über zwei Jahre hinweg die Reaktionen weißer Ratten auf die von Monsanto genmodifizierte Maissorte NK603 sowie das Pestizid „Roundup“ analysierte.
Gentechnisch veränderter Mais hat verheerende Folgen

Foto: Flickr

Die Ergebnisse stellten sich als verheerend heraus. Sogar in geringen Dosen wirkte sich die untersuchte Maissorte toxisch (mit teils tödlichen Folgen) auf die Organismen aus. Die Unbedenklichkeit genveränderter Lebensmittel ist den Forschern zufolge damit in Frage zu stellen.

Bis 2011 arbeiteten die Forscher quasi in geheimer Mission: verschlüsselte Mails, keine Konversation am Telefon und sogar die Präsentation einer falschen Studie um die Saatgutkonzerne ruhig zu stellen, sollten die absolute Vertraulichkeit der gewonnenen Ergebnisse garantieren.

Spätestens im 13. Monat der Studie waren sämtliche Ratten der verschiedenen Gruppen, ob mit oder ohne Roundup, von schweren Krankheitsbildern befallen. Bei den Weibchen äußerte sich dies hauptsächlich durch Brusttumore, die bis zu 25 Prozent ihres Körpergewichts erreichten, bei den Männchen zeigte sich der Befall vermehrt an Leber und Nieren.

Zu Beginn des 24. Monats waren 50-80% der weiblichen Ratten von Tumoren befallen, im Gegensatz zu 30% der Kontrollgruppe, die mit normalem Mais gefüttert wurde. Es fiel auch auf, dass die Tumorbildung sehr viel schneller von statten ging.

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