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Welche Ernährung bei zu hohem Cholesterinspiegel?

Welche Ernährung ist die beste, wenn der Cholesterinspiegel zu hoch ist? Die Antwort ist auch für Experten nicht ganz einfach – auch aus wissenschaftlicher Hinsicht. Wie sehr tragen zum Beispiel Nikotin und Übergewicht dazu bei?

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Erhöhte Cholesterinwerte gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ärzte raten ihren Patienten dabei in erster Linie: Gesündere Ernährung, mehr Bewegung und keine Zigaretten. Sie sollten die Ernährung verändern. Doch wissenschaftlich belegt ist das nur spärlich, erläutert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln. Nur eines sei wissenschaftlich weitläufig belegt: Wenig gesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen.

Gesättigte Fettsäuren sind schlecht für den Cholesterinspiegel, das steht fest. Vor allem tierische Lebensmittel wie Schweinefleisch, Hartkäse, Sahne und Butter sollte man daher in Maßen genießen. Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten können diese Speisen durch pflanzliche Produkte wie Olivenöl, Nüsse, Avocados und Fisch wie Lachs und Makrele ersetzen, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten. Ungünstige Cholesterinwerte im Blut können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Nur: Wann sind die Werte „zu hoch“? Und welche Bedeutung hat ein erhöhter Cholesterinwert, wenn sonst keine Risikofaktoren vorhanden sind? Das IQWiG erläutert das auf seinem Portal Gesundheitsinformation.de.

Fast jeder zweite Todesfall in Deutschland geht auf eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Gerade ältere Menschen sind davon betroffen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung und der wachsenden Anzahl chronischer Herzerkrankungen rechnen Experten, dass in Zukunft immer mehr Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen sterben werden.

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