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Natürliche Hilfe bei PMS: Kein Wunschtraum

Für Frauen gehört es zum Leben einfach dazu, für Männer ist es ein nötiges Übel, das die Liebste einmal im Monat in einen Zustand versetzt, in dem sie kaum wiederzuerkennen ist: PMS, auch als prämenstruelles Syndrom bezeichnet, ist lästig und unangenehm. Wassereinlagerungen, Müdigkeit, Depressionen, Kopfschmerzen, Heißhungerattacken und Schlafstörungen sind nur einige der Symptome, die man unter PMS zusammenfasst. Sie treten wenige Tage vor der nächsten Regelblutung auf und kommen bei unzähligen Frauen im gebärfähigen Alter vor, wenn sie keine hormonellen Mittel zur Empfängnisverhütung einnehmen.

Natürliche Hilfe bei PMS: Kein Wunschtraum

Natürliche Hilfe bei PMS: Kein Wunschtraum

Was früher von beiden Geschlechtern mit einem geringschätzigen Abwinken abgetan wurde, ist heute zwar bekannt, doch nach wie vor wissenschaftlich nicht vollständig erforscht und belegt. Noch immer sind die hormonellen Zusammenhänge im weiblichen Körper eher diffus untersucht, deshalb ist das PMS mit medizinischen Verfahren nur schwer zu behandeln. Häufig wollen junge Frauen die Pille nehmen gegen das PMS-Syndrom, viele Gynäkologen gehen ebenfalls diesen Weg und schalten die negativen Auswirkungen von Hormonschwankungen aus, indem sie die Pille verschreiben. Für Frauen mit Kinderwunsch ist das allerdings keine sinnvolle Behandlung. Gerade bei ihnen stellt sich die Frage, wie man PMS mit natürlichen Mitteln lindern kann.

Tatsächlich gibt es durchaus natürliche Hilfsmittel oder Naturheilmittel, die bei PMS Linderung verschaffen und die sehr wenige Nebenwirkungen haben. Mönchspfeffer gilt als hilfreich bei Depressionen, Müdigkeit und Kraftlosigkeit. Die Traubensilberkerze soll bei Kopfschmerzen, Unterleibskrämpfen und bei Niedergeschlagenheit Abhilfe schaffen. Das Alpenveilchen dagegen kommt bei allgemeiner Schwäche, bei Migräne und Gereiztheit zum Einsatz.

Welches homöopathische Mittel letztlich ideal ist, hängt immer von der individuellen Konstitution der Patientin ab. Ein erfahrener Heilpraktiker weiß Rat und wird die entsprechenden Mittel gerne empfehlen. Auf eigene Faust aktiv zu werden, ist meist wenig ratsam. Obwohl die Nebenwirkungen von alternativen Heilmitteln meist deutlich geringer sind als die Nebenerscheinungen von hormonellen Mitteln, können auch homöopathische Heilmittel eher kontraproduktiv wirken, wenn sie entgegen ihrer eigentlichen Bestimmung eingenommen werden. Gleichzeitig ist der zielgerichtete Einsatz der passenden Globuli äußerst hilfreich auch bei stärkeren Symptomen von PMS. Deshalb lohnt sich der Weg zum Fachmann, damit die lästigen Beschwerden schon bald der Vergangenheit angehören.

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