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Richtige Ernährung hilft Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden

Sichtbare Dehnungsstreifen (Striae gravidarum), die sich bei jeder dritten Frau während der Schwangerschaft bilden, lassen sich durch eine Kombination von gesunder Ernährung und Sport mindern oder gar vermeiden. Laut Dr. med. Klaus König, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Frauenärzteverbandes, lässt sich durch eine vernünftige Ernährung und viel Bewegung das Risiko einer extrem schnellen Gewichtszunahme mit entsprechender Überdehnung der Haut minimieren.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, während der Schwangerschaft eine Diät zu halten. Aber auch der früher gern beherzigte Ratschlag für zwei zu essen, gilt als überholt – die Empfehlungen gehen übereinstimmend in Richtung einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung.

Bevorzugt treten die als unschön empfundenen Streifen während der Schwangerschaft an Bauch, Hüften, Oberschenkeln und Brüsten auf. Das Bindegewebe ist dort durch das sich ausdehnende Volumen besonders starken Belastungen ausgesetzt. Zudem ist die allgemeine Elastizität der Haut während Schwangerschaft und Stillzeit grundsätzlich durch hormonelle Einwirkungen vermindert.

Schwangerschaftsstreifen entstehen durch kleine Faserrisse mit einhergehenden Vernarbungen im Unterhautfettgewebe und werden durch eine angeborene Bindegewebsschwäche, aber auch durch die hormonelle Situation während der Schwangerschaft begünstigt. Dehnungsstreifen treten jedoch auch bei Männern auf, bevorzugt bei Kraftsportlern in der Masseaufbauphase.

Vorbeugende Maßnahmen können Frauen bereits in der Frühschwangerschaft ergreifen. Ein positiver Effekt lässt sich beispielsweise durch eine regelmäßige Zupfmassage mit Hautöl erreichen. Ein perfekt stützender Schwangerschafts-BH, der im Idealfall „mitwächst“ kann helfen, das Brustgewebe zu entlasten. Darüber hinaus trägt eine ausgewogene Kost sowie regelmäßige sportliche Betätigung dazu bei, in Grenzen vorzubeugen – zuverlässig verhindern lassen sich Schwangerschaftsstreifen jedoch nicht. Nach der Geburt des Kindes bilden sich die Streifen bei vielen Frauen aber deutlich zurück.

(ms)

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