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Gewicht: Frauen nehmen in der Ehe zu, Männer nach der Scheidung

Studien der University of Ohio zufolge nehmen Frauen in der Ehe an Gewicht zu. Bei Männern ist dies häufig erst nach einer Scheidung der Fall.

Männer leiden nach der Scheidung an Gewichtszunahme

Männer leiden nach der Scheidung an Gewichtszunahme

Grundlage für die Erkenntnisse dieser Studie, die an der Columbus Universität in Ohio durchgeführt wurde, bildeten die Daten von 10.000 US-Bürgern, die repräsentativ ausgewählt wurden. Das Forschungsteam präsentierte seine Resultate in Las Vegas auf der jährlich stattfindenden Konferenz der American Social Association. Das es bislang zu anderen Forschungsergebnissen kam, führt man darauf zurück, dass zuvor die Gewichtsveränderungen der ganzen Bevölkerung unmittelbar nach Eheschließung und Scheidung unter die Lupe genommen wurden.

Für die Forschungen griff man auf Daten seit dem Jahr 1979 zurück. Zu dieser Zeit hatten die Testpersonen ein Alter zwischen 14 und 22 Jahren. Bis 1994 befragte man die Probanden jedes Jahr erneut und anschließend im Rhythmus von zwei Jahren. Dabei erfasste man das Gewicht der Testpersonen spätestens zwei Jahre nach der Veränderung ihres Ehestatus. Ebenfalls berücksichtigt wurden auch mögliche andere Gründe für die Zunahme von Gewicht wie Schwangerschaft, Bildungsstand und sozialer Status.

Direkte Hinweise auf die Ursachen von Gewichtszunahme gibt die Studie nicht. Dennoch lassen sich verschiedene Erklärungen finden. So ist die Rolle von verheirateten Frauen in der Ehe oftmals größer als die von Männern. Daher hätten verheiratete Frauen weniger Zeit für Sport als ledige Frauen. Andererseits ergaben die Forschungsresultate, dass Männer, die verheiratet sind, aus der Ehe gesundheitlichen Nutzen ziehen. Im Falle einer Scheidung verlieren sie diesen Vorteil jedoch, wodurch es zu Gewichtszunahme kommen kann. Für Männer ist die Gefahr, nach der Ehe an Gewicht zuzulegen, größer als für Frauen. Dabei spielt auch das Lebensalter eine wichtige Rolle.

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