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Experten warnen vor europaweiten Grippewelle

Offenbar steht Deutschland vor einer Grippewelle: „Es ist noch nie passiert, dass sie ausbleibt“, wird Silke Buda, Grippe-Expertin am Robert-Koch-Institut (RKI) von Welt Online zitiert. Experten raten daher auf, sich impfen zu lassen.

Experten warnen vor europaweiten Grippewelle

Experten warnen vor europaweiten Grippewelle

Eine Grippewelle steht laut Experten kurz bevor. Derzeit soll es aber nur „sporadische Influenzafälle“geben, wie die Expertin mit Blick auf den Grippebericht des RKI sagt. Auch das Schweinegrippevirus H1N1, auch bei jüngeren Menschen zu schweren Krankheitsverläufen sorge, sei darunter. In den meisten Fällen bleibe der Verlauf der Krankheit aber ungefährlich. Nach der Pandemie 2010 wurde eine Komponente dieses Virus dabei auch in den saisonalen Grippeimpfstoff eingefügt. Somit schütze der aktuelle Impfstoff auch vor der Schweinegrippe. Allerdings hat die Schweinegrippe-Panik bei vielen ein negatives Bild hinterlassen, das Imfpen ist in Verruf geraten.

Gerade ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten, medizinisches Personal und schwangere Frauen sollten sich nach Ansicht von Medizinern vor der Influenza schützen, da sie bei geschwächten Personen einen schweren Verlauf nehmen könnte. Aber nur knapp die Hälfte der Risikopatienten lassen sich impfen. In Deutschland seien generell Vorbehalte gegen Impfungen weitverbreitet, sagt die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Elisabeth Pott. Allerdings sei das nach der bereits genannten Panik während der Schweinegrippe auch kein großes Wunder, wie manche Kritiker betonen.

Übrigens lassen sich auch von den Ärzten, so ergab eine Umfrage im Auftrag des Robert-Koch-Instituts unter knapp 1.600 niedergelassenen Medizinern, nur 60 Prozent regelmäßig gegen die saisonale Grippe impfen. Noch niedriger ist die Impfquote bei medizinischem Personal in Kliniken.

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