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Dick und dumm? Wie schädlich ist Zucker wirklich?

Naschkatzen und Leckermäuler können es kaum glauben: Nach einer neuen US-Studie macht der übermäßige Genuss von Zucker nicht nur dick, sondern auch dumm. Dieses Ergebnis jedenfalls wurde anhand von Ratten ermittelt. Sie bekamen in einer Untersuchung über mehrere Wochen hinweg Fruchtzuckerlösung eingeflößt. Das Ergebnis: Sie waren hinterher in ihren Handlungen und Bewegungen langsamer als zuvor und erwiesen sich auch als weniger clever.

Zucker: süßes, weißes Gift?

Zucker: süßes, weißes Gift?

Im Rahmen der Studie hatten Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles zwei Gruppen von Ratten über einen Zeitraum von sechs Wochen statt normalem Trinkwasser Lösungen mit Fruchtzucker zu trinken gegeben. Kombiniert wurde das bei einer Gruppe mit der Vergabe von Omega-3-Fettsäuren, die das Hirn stärken, eine weitere Gruppe der Tiere erhielt diese Fettsäuren nicht. Zu Beginn und am Ende des Tests wurden die Ratten in einem Labyrinth trainiert. Das Ergebnis war überraschend: Die Tiere ohne Omega-3-Fettsäure waren nach dem Ablauf des sechswöchigen Tests deutlich langsamer unterwegs, sie konnten den Messungen zufolge weniger klar denken und konnten sich auch schlechter an die erlernte Strecke erinnern.

Damit liegt der Schluss nah, dass Zucker tatsächlich dumm machen kann. Ob dieses Resultat auch auf den Menschen übertragbar ist, bleibt völlig offen. Ein mulmiges Gefühl beschleicht die Liebhaber von Schokolade und Co. allerdings dann doch, denn auch wenn man sich nicht ausschließlich von den süßen Leckereien ernährt, so möchte man doch kaum mit einer abnehmenden Intelligenz konfrontiert sein – nur weil man ab und zu gerne Süßes nascht.

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