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Patienten können Nebenwirkungen nun online melden

Nebenwirkungen von Medikamenten sind keine Seltenheit. Wer sie bemerkt, der kann die Beschwerden jetzt selbst an die zuständigen Aufsichtsbehörden melden. Ein neues Internetportal soll die Risiken damit schneller ans Tageslicht bringen.

Patienten können Nebenwirkungen online melden. Foto: Flickr

In der Europäischen Union sollen Nebenwirkungen eine größere Bedeutung erhalten. Daher startete jetzt im Oktober die Testphase für ein neues Internetangebot der zuständigen Bundesoberbehörden Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und Paul-Ehrlich-Insitutu (PEI), mit dem Verdachtsfälle von Nebenwirkungen direkt vom Patienten gemeldet werden können.

Der Meldeweg für unerwünschte Wirkungen soll dadurch vereinfacht werden. In einer Testphase soll die Idee durch Patienten erprobt werdem, um eine schnelle Erfassung und Analyse der Berichte zu ermöglichen. Unbekannte Nebenwirkungen dürften damit früher als bisher erkannt und, soweit erforderlich, Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet werden. Mit einem einfachen Meldeformular sollen Patienten künftig Nebenwirkungen eines Medikamentes schnell und einfach melden können.

Die Datenübermittlung der Nebenwirkungen findet über eine gesicherte Verbindung statt. Die Daten werden vertraulich behandelt. Hinweise zum Datenschutz finden sich im Internetangebot. Die Patienten bekommen nach der Meldung eine Eingangsbestätigung, die ausgedruckt oder abgespeichert werden kann. Ganz wichtig ist laut PEI, dass die Meldung der UAW nicht den Arztbesuch ersetzt. Von Dorothea Wurmbrand-Stuppach

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