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Mehr Tote durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Winter

Die Kälte im Winter scheint vielen auf ihre Gesundheit zu schlagen: Einer Studie zufolge sterben mehr Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als im Sommer. Das erhöhte Risiko sei unabhängig davon, in welcher klimatischen Region man lebe, heißt es in der Untersuchung.

Mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle im Winter.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Industriestaaten die häufigste Toderursache. Gerade im Winter scheint sich die Kälte besonders negativ auf die Gesundheit auszuwirken, wie eine Studie zeigt. Jene wurde nun in den USA vorgestellt. Forscher des Good Samaritan Krankenhauses in Los Angeles hatten die Anzahl der Todesfälle im Zeitraum von 2005 bis 2008 an sieben US-Standorten untersucht. Überall stieg die Zahl der Kreislauf bedingten Todesfälle im Winter durchschnittlich um 26 bis 36 Prozent.

Menschen sterben demnach im Winter eher an einem Herzinfarkt, an Herzversagen oder einem Schlaganfall. Neben dem kälteren Wetter, das sich vermutlich negativ auf den Kreislauf auswirkt, könnten mangelnde Bewegung und ungesündere Ernährung in den Wintermonaten Gründe für die Ergebnisse sein, vermutet Schwartz.

Die Kälte ist offenbar ein wesentlicher Belastungfaktor für Herz-Kreislauf-Kranke. Zwar setzt auch extreme Hitze im Sommer dem Körper und dem Kreislauf zu. Allerdings scheinen die kalten Wintermonate eine besondere Belastungsprobe für das Herz zu sein. (dws)

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