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Rauchen bei Jugendlichen kein Trend mehr

Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) brachte es vor wenigen Tagen ans Licht: Die Zahl der jugendlichen Raucher zwischen 12 und 17 Jahren ist in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen. Darüber hinaus ist das Anfangsalter der jungen Rauchenden gestiegen. Weiterhin große Unterschiede sind zwischen den Bildungsschichten zu verzeichnen.

Rauchen bei Jugendlichen kein Trend mehr

Rauchen bei Jugendlichen kein Trend mehr

Um mehr als 50 Prozent ist der Anteil der jungen Raucher in den letzten zehn Jahren geschrumpft, lassen Medienberichte nach eine Studie der BZgA verlauten. Sie wurde anlässlich des Weltdrogentags am letzten Mittwoch veröffentlicht. In der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen nahm der Anteil der Raucher von 27,5 Prozent im Jahr 2001 auf 12 Prozent im Jahr 2012 ab. Über 71 Prozent der Teenager haben noch nie eine Zigarette geraucht, was einem neuen Rekord entsprechen dürfte. Das durchschnittliche Einstiegsalter ist im Vergleichszeitraum gestiegen, es liegt nun bei 14,4 Jahren. Die Zahl der Nieraucher wurde mit gut 30 Prozent ermittelt. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Nichtrauchen zu einer gesellschaftlichen Norm bei jungen Leuten wird. Dennoch fordern Mediziner und Verbände weiterhin eine massive Aufklärung der Jugendlichen, damit sich dieser positive Trend nicht in eine andere Richtung umkehrt. Tatsächlich ist allerdings ein großer Unterschied zwischen den Schulen und den Bildungsschichten zu verzeichnen, denn es gibt gravierende Differenzen zwischen dem Rauchverhalten von Gymnasiasten und Hauptschülern.

Es bleibt das gute Gefühl, dass hier ein sehr positiver Trend greift, doch gleichzeitig dürfen die Bemühungen auf keinen Fall nachlassen, wenn man junge Leute rechtzeitig vor den negativen Folgen des Rauchens schützen will.

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