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Hartmannbund fordert ab 2013 mindestens 5.000 Euro Gehalt

Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für Ärzte an Universitätskliniken hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Hon.-Prof. Dr. Kuno Winn, insbesondere für die Gruppe der Assistenzärzte, eine „Strategie der klaren Perspektive“ gefordert. „Diese Perspektive kann nur sein, dass Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung im ersten Berufsjahr künftig monatlich mindestens 5.000 Euro Grundgehalt verdienen“, sagte Winn heute in Berlin. Zusätzliche Dienste müssten darüber hinaus bezahlt werden.

Das jährliche Ringen mit den Krankenhausträgern um Prozentpunkte hinter dem Komma könne und werde in den nächsten Jahren nicht dazu führen, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen bei ihrem Berufsstart im Krankenhaus angemessen bezahlt werden, so Winn. In diesem Sinne bedürfe es einer klaren Zusage der Arbeitgeberseite, dass – spätestens 2013 – der ärztliche Nachwuchs mindestens 5.000 Euro Bruttogehalt beziehe. Dass in dieser Hinsicht bei den Kliniken prinzipiell durchaus „Luft nach oben“ sei, belege nicht zuletzt deren zunehmende Beschäftigung von Honorarärzten zu deutlich höheren Preisen.

„Unsere jungen Ärztinnen und Ärzte sind hervorragend ausgebildet, engagiert und – sie sind vor allem Mangelware. All dies sind beste Voraussetzungen, um auch gegenüber den Arbeitgebern eine selbstbewusste Position einzunehmen“, so Winn.

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