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Bundesregierung verschwendet laut AOK Milliarden

Der AOK-Bundesverband hat der Bundesregierung Verschwendung von Milliarden im Gesundheitssystem vorgeworfen. „In Deutschland versickern Milliarden bei Ärzten oder in Krankenhäusern, ohne dass dies einen spürbaren Nutzen für die Patienten bringt“, sagte AOK-Bundesverbandschef Uwe Deh der Augsburger Allgemeinen vom Samstag.

Bundesregierung verschwende laut AOK Milliarden

Der Bundesverbandschef der AOK greift die Gesundheitspolitik des FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr scharf an. Er wirft dem Minister sowie der Regierung vor, „viel neues Geld über den vorhandenen Ärzten“ auszuschütten, ohne dass dies die Probleme in der Patientenversorgung löse: „Die vorhandenen Ärzte bringt man so nicht aufs Land oder in die sozialen Problemviertel unserer Großstädte“, kritisierte der Kassenvertreter. Es gebe „nicht zu wenig Ärzte, sie sind nur falsch verteilt in Deutschland“, betonte Deh.

Die Krankenkassen bekommen in diesem Jahr rund 185 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds, um Ärzte, Apotheker, Krankenhäuser und Pharmakonzerne zu bezahlen. So schreibt die Augsburger Allgemeine. Das sind sechs Milliarden Euro mehr als 2011, von denen sich die Versicherten laut Deh aber kaum etwas kaufen können.

 

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