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Mücken im Urlaubsland – Gefahr für Hunde

Mücken – diese Nervensägen gehören zum Sommerurlaub leider dazu wie Eiscreme und Baggersee. Doch während die gemeine Stechmücke hierzulande allenfalls lästige, aber harmlose Stiche hinterlässt, sieht es im Ausland oft ganz anders aus: Dort gefährden die Blutsauger Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen. Insbesondere im Mittelmeerraum, sowie in einigen Ländern Osteuropas kann ein Moskitostich für Hunde böse enden. Denn hier können zwei verschiedene Mückenarten gefährliche Krankheiten übertragen.

Dr. Pachnicke, Tierarzt bei Bayer HealthCare zur Bedeutung dieser Mückenarten „Das sind zum einen die landläufig bekannten Moskitos, zum anderen sind es Sand- oder Schmetterlingsmücken. Beide sind deshalb bedeutend, nicht nur weil sie Lästlinge sind, sondern weil sie wichtige Krankheiten auf Hunde übertragen können. Das ist für den Fall der Moskitos der Herzwurm, auch verschiedene Hautwürmer können übertragen werden. Für die Sandmücken wird der Erreger der Leishmaniose übertragen.“

Unbehandelt endet ein Herzwurmbefall tödlich und die schwere Infektionskrankheit Leishmaniose greift beim Hund vor allem Lymphknoten, Knochenmark, Leber und Nieren an. Deshalb sollten Hundehalter ihre Lieblinge im Ausland unbedingt vor Mücken schützen. Hier eignen sich insbesondere Spot-On-Präparate, die entweder vom Tierarzt oder auch vom Halter selbst verabreicht werden können. Wichtig ist, sich rechtzeitig vor dem Urlaub über mögliche Gefahren zu informieren. Dr. Pachnicke rät, Hundehalter können detaillierte Informationen zu Reiseerkrankungen in den Urlaubsländern zum Beispiel unter www.parasitenfrei.de erlangen, und natürlich durch die Aufklärung bei einem Tierarztbesuch.“
Gut informiert und richtig geschützt – damit sowohl Mensch als auch Tier aus dem Urlaub nur schöne Erinnerungen mit nach Hause bringen – und diese Plagegeister nur lästig, nicht aber zur Gefahr werden.

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