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BIG mit positivem Geschäftsergebnis

Mit einem Überschuss von 20,1 Millionen Euro hat BIG direkt gesund das Geschäftsjahr 2010 abgeschlossen. Das teilte die Kasse am Donnerstag in Dortmund mit. Gleichzeitig konstituierte sich auf dieser ersten Sitzung nach den Sozialwahlen auch der Verwaltungsrat der BIG neu.

Die Einnahmen aus Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds beliefen sich im Berichtsjahr auf 636,9 Millionen Euro. Demgegenüber standen Ausgaben von 616,8 Millionen Euro. In einem aktuellen Vergleich für die Zeitschrift Focus Money (Ausgabe 24/2011) wird der BIG „Top Finanzkraft“ bescheinigt. „Mit der Verwendung des Überschusses garantieren wir bereits heute, bis 2013 auf einen Zusatzbeitrag zu verzichten“, so Frank Neumann, Vorstandsvorsitzender der BIG. Auf der Sitzung wurde zusätzlich durch den Verwaltungsrat beschlossen, die Rücklage zu verdoppeln.

Solide aufgestellt

Sowohl bei den Arzneimitteln, plus 8 Prozent auf 91,5 Millionen Euro, als auch bei der ambulanten Behandlung, plus 3,5 Prozent auf 106,7 Millionen Euro, zogen die Ausgaben an. Sie bilden damit erneut den zweitgrößten Kostenblock bei der BIG – nach den Ausgaben für die stationäre Behandlung. Diese summierten sich 2010 auf 148,6 Millionen Euro, ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit Blick auf die aktuelle Finanzsituation der Gesetzlichen Krankenversicherung stellt der Verwaltungsrat fest, dass die BIG unverändert solide aufgestellt sei. „Obwohl wir im Gesundheitsfonds nur 60 % des Kassendurchschnitts erhalten, erwirtschaften wir Überschüsse“, betont René Scheer, Vorsitzender des Verwaltungsrates. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse sei es wichtig, mehr Wettbewerb sowie stärkere Transparenz bei drohenden Kassenpleiten herbeizuführen. „Wer da nicht offen agiert, hat Probleme“, weiß Scheer und rät allen Versicherten, beim Kassenwechsel insbesondere die Finanzlage der Kasse zu prüfen.

Verwaltungsrat konstituiert

Der Dortmunder Unternehmer René Scheer wurde auf der heutigen Sitzung in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Zur Stellvertreterin für die Versichertenseite wurde die Hamburgerin Mareice Rüschmeier gewählt. Der Verwaltungsrat ist das ehrenamtliche Selbstverwaltungsorgan der BIG und wird alle sechs Jahre gewählt. Er bestimmt den unternehmenspolitischen Kurs der Kasse und nimmt wichtige Kontrollfunktionen wahr. Bei der BIG besteht das Gremium aus 12 Mitgliedern und deren Stellvertretern und ist paritätisch aus Arbeitgeber- und Versichertenvertretern zusammengesetzt.

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