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Weltweit wachsende Zahlen depressiver Erkrankungen erfordern Alternativen in der Depressionsbehandlung

Derzeit leiden mindestens 400.000 Menschen in Österreich (5% der Bevölkerung) an einer behandlungsbedürftigen Depression. Weltweit sind über 350 Millionen Menschen aller Altersgruppen betroffen. Mehr als 1 von 10 EU-Bürgern (11% aller EU-Bürger) leiden an irgendeinem Punkt im Leben einmal an einer Depression. Depressionen können also jeden treffen. Beruflicher Erfolg, gesellschaftliche Anerkennung und ein gutes soziales Umfeld schützen oft nicht vor derartigen Leiden.

Bei der Depression, einer „affektiven“ Erkrankung, sind vor allen Dingen Gemüt, Stimmung und Gefühle betroffen. Vielen unbekannt ist aber die Tatsache, dass auch sogenannte „kognitive“ Symptome auftreten – von Vergesslichkeit, Unentschlossenheit über Konzentrationsschwierigkeiten hin zu verlangsamtem Denken und Problemen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren.

Der Europäische Fachverband European Depression Association (EDA) stellte in einer repräsentativen Studie fest, dass jeder zehnte Arbeitnehmer schon einmal wegen einer Depression zu Hause geblieben ist. Jeder Depressionsschub verursacht durchschnittlich einen Ausfall von 36 Arbeitstagen.

Weltweit wachsende Zahlen depressiver Erkrankungen erfordern Alternativen in der Depressionsbehandlung

Weltweit wachsende Zahlen depressiver Erkrankungen erfordern Alternativen in der Depressionsbehandlung

Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Phase der Depression Rückfälle zu erleiden, ist beträchtlich. In diesem Fall spricht man von der Depression als „rezidivierender“ Erkrankung. 75% der Menschen, die einmal eine depressive Episode erlebt haben, entwickeln im Leben ein weiteres Mal eine depressive Phase.

Verursacht wird die Erkrankung durch ein Zusammenspiel sozialer, psychologischer und biologischer Faktoren; Depression wiederum kann zu mehr Stress und Dysfunktionen führen und die Lebenssituation weiter verschlechtern. Bluthochdruck, Herzinfarkt und – wie einige Studien annehmen – sogar Krebs können die Folgen sein. Der Verlauf kann ganz unterschiedlich sein. Manche Menschen machen die Erfahrung, dass jetzt in der dunklen Jahreszeit, wenn ein Mangel an Tageslicht herrscht, ihre Stimmung „einbricht“ und Gefühle von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Schwermut sich oft erstmals ausbreiten. Geschieht das mehrmals zur gleichen Jahreszeit, spricht man von saisonal bedingter Depression. Die weltweit stetig steigenden Zahlen depressiver Erkrankungen und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Patienten erfordern zusätzliche Alternativen zu herkömmlicher medikamentöser Behandlung mit Antidepressiva. Medikamente können nach wie vor ein wichtiger Pfeiler in der Depressionsbehandlung sein. Die Komplexität psychischer Erkrankungen, die über eine rein biologische Dimension und Ursache hinausgeht, macht aber differenzierte Behandlung notwendig. Gemäß den Versorgungsleitlinien für Depression sollen Antidepressiva u.a. nicht zur Erstbehandlung leichter depressiver Episoden eingesetzt werden, sondern nur nach kritischer Abwägung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses und unter Berücksichtigung des Patientenwunsches. Sind Psychopharmaka aufgrund von Nebenwirkungen, Unverträglichkeit, Unwirksamkeit oder schwacher Ausprägung der Symptomatik ungeeignet, kann ganzheitliche Medizin als Alternative oder starke Ergänzung einer klassischen Therapie wirken.

Musik : Antidepressivum ohne Nebenwirkungen

Musik kann die Sinne beleben, die Seele trösten, das Herz beruhigen. Sie berührt uns im Innersten. Es gibt Musik, die unsere Körperchemie verändern kann, die Botenstoffe im Gehirn anregt und sogar das Immunsystem beeinflusst. Studien zeigen, dass Wahrnehmung und Verarbeitung von Musik neben den für kognitive Prozesse relevanten Hirnarealen (präfrontaler Cortex) auch jene Areale aktiviert, die mit emotionalem Verhalten assoziiert sind (insulärer und cingulärer Cortex, Hypothalamus, Hippocampus und Amygdala).Weitere Wirkmechanismen der Musik hängen mit Botenstoffen zusammen, die unser Verhalten und Befinden maßgeblich beeinflussen und für die Regulation von Stress und Emotion bedeutsam sind (z.B. Oxytocin, Dopamin). SANOSON Musikprogramme wirken auf Emotionen und Körperfunktionen so, dass Störungen gezielt behandelt werden können. Die speziell komponierte Musik stimuliert gezielt bestimmte Hirnregionen und bringt Regulationsprozesse, die durch Stress gestört sind, wieder ins Gleichgewicht. Die Produktion von Stresshormonen wird reduziert und das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert.

Niedergeschlagenheit und Antriebsschwäche verbessern sich, das seelische Gleichgewicht wird wieder hergestellt, die körperliche Leistungsfähigkeit wird mobilisiert und psychosomatische Beschwerden werden positiv beeinflusst. Emotionale Regulationsfähigkeit wird nachhaltig verbessert und der Schweregrad der Depression effektiv reduziert. Gleichzeitig werden mentale Fähigkeiten gesteigert, und die Lebensfreude kehrt zurück.

Die von SANOSON entwickelte Audiotherapie eignet sich besonders gut für Menschen, bei denen eine Arzneimitteltherapie nicht möglich oder nicht verträglich ist, oder wo sie nicht den erwünschten Effekt bringt. Auch für leichte und mittelgradige Depressionen, bei denen in der Regel vom Einsatz von Psychopharmaka abgeraten wird, kann diese musiktherapeutische Behandlung eine sanfte Alternative zur Therapie mit Medikamenten sein. Anders als Psychopharmaka, die oft mit einer Reihe von ungewollten Nebenwirkungen einhergehen, ist die SANOSON Audiotherapie frei von Nebenwirkungen. Sie kann sowohl als Monotherapie als auch als Kombinationstherapie mit psychopharmakologischer Behandlung oder als begleitende Unterstützung einer laufenden Psychotherapie eingesetzt werden.

Eine besondere Rolle spielt dabei der Zeitpunkt, zu dem ein Betroffener die heilende Musik auf sich wirken lässt. Die so genannte chronobiologische Diagnostik bildet die Ausgangsbasis für eine Erstellung des individuellen Hörplans – mittels diagnostischen Fragebogens kann vor Therapiebeginn der zirkadiane Rhythmus des Klienten ermittelt werden. Somit wird die Musik mit definiertem Rhythmus und definiertem Klangmuster auf jeden Patienten individuell abgestimmt. Unterschiedliche Beschwerden erfordern unterschiedliche Kompositionen: so ist z.B. zur Senkung von Bluthochdruck nicht die gleiche Musik wirksam wie bei Schlafstörungen.

Der portable Audio-Player ermöglicht ein angenehmes, stressfreies Hörerlebnis, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und sowohl zu Hause als auch in der Arbeit oder unterwegs leicht anwendbar ist. In der Regel dauert die Audiotherapie 5 Wochen und basiert auf dem zweimal täglichen Hören eines etwa 30 minütigen therapeutischen Musikprogramms an 5 Tagen der Woche. Die Audiotherapie eignet sich besonders zum Einsatz bei depressiven Symptomen, Burnout, Schlafstörungen und Bluthochdruck. Die Anwendung kann sowohl therapeutisch in der Behandlung indiziert sein, als auch präventiv zur Vorbeugung im privaten Kontext, sowie auch auf betrieblicher Ebene zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz.

Depression, Chronischer Schmerz, Angststörung und Schlafprobleme mit SANOSON Musik Therapie wirksam und schnell behandeln – www.sanoson.at

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