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Angststörung – Panikstörung

Angststörung / Panikstörung

Die Angststörung/Panikstörungen kann die Lebensqualität der Patienten stark einschränken. Die Angstanfälle oder Panikattacken beschränken sich nicht auf bestimmte Situationen, denn sie kehren wieder und sind nicht vorhersehbar. Eine krankhafte Angststörung liegt vor, wenn die Angst übermäßig ist und die Panikattacken im Laufe der Zeit häufiger werden und immer länger andauern, die Angstzustände nicht erklärbar sind und die Betroffenen die Angst selbst nicht überwinden können. Die Panikstörungen stellen eine besondere Form unter den Angststörungen dar.

Ursachen
Die Panikstörungen werden oft durch eine ursprünglich neutrale Situation ausgelöst. Die mit der Panikstörung verbundenen körperlichen Symptome führen dazu, dass der Betroffene, wenn er wieder mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wird, die Angst noch stärker erlebt. Bei vielen Betroffenen liegt die Ursache im Nervensystem, das gereizter als bei anderen Menschen reagiert. Verschiedene Hirnregionen schütten verstärkt Botenstoffe aus, die zur Entstehung der Panikstörung führen können. Innere Konflikte können zur Entstehung von Panikstörungen führen. Viele Betroffene haben in ihrer Kindheit oder Jugend nicht gelernt, mit Ängsten umzugehen.

Angststörung – Symptome
Die Angststörung Panikstörungen ist eine Form der ungerichteten Angst. Sie tritt als plötzliche Angst auf, die von Herzklopfen, Magen-Darm-Beschwerden, Mundtrockenheit und Beklemmungsgefühl begleitet wird. Schwitzen, Zittern, Schwindel und Atemnot kommen häufig hinzu.

Diagnose
Um festzustellen, ob die Angststörung / Panikstörung vorliegt, ist ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient erforderlich. Der Patient muss die erlebten Angstzustände und mögliche Ursachen schildern. Er muss die Intensität der Angstzustände beschreiben. Der Arzt fragt den Patienten zu Erkrankungen und zu Erlebnissen in Kindheit und Jugend. Der Patient muss oft einen Fragebogen zur Angststörung ausfüllen. Um körperliche Ursachen auszuschließen, können Blutuntersuchungen vorgenommen werden. Ultraschalluntersuchungen sowie eine Kernspin- oder Computertomographie des Schädels können Aufschluss über die Erkrankung geben.

Therapie
Die Behandlung ist abhängig von der Intensität der Angststörung / Panikstörung. Zur medikamentösen Behandlung können Beruhigungsmittel und Antidepressiva verordnet werden. Bei diesen Medikamenten ist die Suchtgefahr zu berücksichtigen. Die Verhaltenstherapie wird häufig angewendet. Der Patient wird von einem Therapeuten begleitet und mit der Situation, die Angst auslöst, konfrontiert. Der Patient soll lernen, die Angst zu beherrschen. Die Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Die Therapie kann durch Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jakobson unterstützt werden. Je früher der Patient professionelle Hilfe zur Behandlung der Panikstörungen in Anspruch nimmt, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

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