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Basaliom, Hautkrebs

Basaliom, Hautkrebs

Das Basaliom wird als Weißer Hautkrebs oder Basalzellkrebs bezeichnet und gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Im Gegensatz zu anderen Formen von Hautkrebs bildet es nur sehr selten Metastasen. Alle Hautstellen können betroffen sein. Besonders häufig tritt die Erkrankung bei hellhäutigen Menschen auf. Mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungsgefahr. Menschen im Alter von 60 bis 80 Jahren sind am meisten gefährdet, zu erkranken. Von 100.000 Menschen erkranken jährlich mindestens 100 Menschen an Basalzellkrebs.

Hautkrebs-Ursachen
Vor allem bei Menschen mit heller Haut kann intensive Sonneneinstrahlung ohne Sonnenschutz zur Entstehung des Basalioms führen. Das Risiko, zu erkranken, liegt bei Patienten mit Schuppenflechte oder mit Neurodermitis, die mit einer Bestrahlungstherapie behandelt werden, besonders hoch. Eine erbliche Veranlagung kann das Erkrankungsrisiko erhöhen. In seltenen Fällen können Basaliome durch chronische Wunden, Röntgennarben oder Narben, die mechanisch beansprucht werden, entstehen. Der Kontakt mit Arsen kann nach 10 bis 30 Jahren zur Erkrankung führen.

Hautkrebs-Symptome
Je nach Stadium werden unterschiedliche Symptome unterschieden. Die meisten Basaliome treten vom Haaransatz bis zur Oberlippe auf. Im unteren Gesichtsbereich, an der Ohrmuschel und auf dem behaarten Kopf sind sie ebenfalls oft zu finden. Etwas seltener treten sie am Rumpf, an Armen und Beinen und den Extremitäten auf. Am häufigsten tritt die knotige Form auf, die sich durch ein glasiges Knötchen zeigt, das mit feinen Äderchen durchsetzt ist. Die oberflächliche Form ähnelt der Schuppenflechte. Die pigmentierte Form ist eine Variante der knotigen Form und weist Pigmente auf. Die sklerodermiforme Form sieht wie eine gelbliche Ablagerung aus und bildet kaum Knötchen. Die exulzerierend wachsende Form tritt häufig im Gesicht auf und führt zu einem geschwürigen Zerfall. In schweren Fällen können tiefere Gewebeschichten zerstört werden.

Hautkrebs-Diagnose
Anhand der typischen Gewebeveränderungen kann der Weiße Hautkrebs schnell diagnostiziert werden. Um die Diagnose zu bestätigen, wird eine Gewebeprobe entnommen, die feingeweblich untersucht wird.

Hautkrebs-Therapie
In den meisten Fällen wird der Hautkrebs operativ entfernt. Die Rückfallquote ist dabei am geringsten. Die Operation kann im Anfangsstadium ambulant, mit örtlicher Betäubung, erfolgen. Weitere Therapiemöglichkeiten sind die Bestrahlung, die Lasertherapie und die Kältebehandlung mit flüssigem Stickstoff. Die oberflächliche Form kann über mehrere Wochen mit einer Creme, die Imiquimod enthält, behandelt werden. Als Alternative ist eine lokale Chemotherapie in Form einer Creme möglich.
Da sich der Basalzellkrebs auf tiefere Hautschichten sowie auf Knochen ausweiten kann, ist die frühzeitige Behandlung wichtig. Um die Entstehung des Basalzellkrebses zu vermeiden, sollte intensive Sonneneinstrahlung gemieden werden. Auf den richtigen Schutz vor der Sonne kommt es an.

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