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Bauchspeicheldrüsenkrebs Pankreaskarzinom

Bauchspeicheldrüsenkrebs / Pankreaskarzinom

Der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine seltene Krebserkrankung, ist jedoch sehr gefährlich. Das Durchschnittsalter bei Männern, die erkranken, liegt bei 68 Jahren, bei Frauen liegt das Durchschnittsalter bei 75 Jahren. Die Bauchspeicheldrüse produziert Verdauungsenzyme, die in den Zwölffingerdarm geleitet werden und an der Verdauung von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten beteiligt sind. Darüber hinaus produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Die Bauchspeicheldrüse fällt nur selten vollständig aus. Ein Tumor der Bauchspeicheldrüse kann die Ausführungsgänge von Leber und Gallenblase blockieren, da sie in den großen Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse münden. Kommt es dazu, stauen sich die Sekrete von Gallenblase, Leber und Bauchspeicheldrüse. Die Verdauung ist dann nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet, die Bauchspeicheldrüse kann sich entzünden.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Ursachen
Bei einem Bauchspeicheldrüsenkrebs wandeln sich in den meisten Fällen die Zellen an den kleinen Ausführungsgängen der Drüsen in eine bösartige Form um. In zahlreichen Fällen ist die Ursache für das Entstehen der Tumoren unbekannt. Risikofaktoren für die Entstehung des Krebses sind Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss oder Vorerkrankungen wie Magengeschwüre oder eine Magenoperation. Eine Veränderung der Erbsubstanz kann ebenso eine Ursache sein wie der Kontakt mit Giftstoffen, vor allem mit Chrom, Herbiziden, Pestiziden oder Fungiziden. Eine angeborene oder chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann die Entstehung von Krebs begünstigen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Symptome
In den meisten Fällen bereitet der Krebs der Bauchspeicheldrüse keine Beschwerden. In einigen Fällen kann Übelkeit auftreten. Die Erkrankung macht sich zumeist erst in einem späteren Stadium durch Gelbsucht oder Schmerzen im Oberbauch bemerkbar. In diesem Stadium hat der Krebs bereits häufig Metastasen gebildet. Als Symptome können Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Leistungsschwäche, Durchfall oder Juckreiz auftreten. Rückenschmerzen können auftreten, da sich die Bauchspeicheldrüse nahe an der Wirbelsäule befindet.

Diagnose
Der Bauchspeicheldrüsenkrebs kann mit einer Endosonographie, einer Ultraschalluntersuchung, einer Kernspintomographie oder einer Computertomographie festgestellt werden. Das Stadium der Erkrankung kann mit einer Röntgenuntersuchung, einer Magenspiegelung, einer Biopsie oder einer Blutuntersuchung ermittelt werden.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Therapie
Da der Bauchspeicheldrüsenkrebs oft erst sehr spät entdeckt wird, kann er häufig nicht vollständig geheilt werden. Ist nur die Bauchspeicheldrüse betroffen, so wird sie operativ entfernt. Bei kleineren Tumoren muss nicht immer das gesamte Organ entfernt werden. In schweren Fällen müssen zusätzlich Teile des Gallensystems, des Magens und des Dünndarms entfernt werden. Im Anschluss an die Operation erfolgt zumeist eine Chemotherapie, die sich über einen Zeitraum von sechs Monaten erstreckt.
Wurde die Bauchspeicheldrüse entfernt, müssen Hormone und Enzyme in Form von Medikamenten zugeführt werden. Im fortgeschrittenen Stadium erhält der Patient starke Schmerzmittel.

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