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Rauchen ist offenbar schlecht fürs Gehirn

Wer raucht, der tut seiner Gesundheit nichts gutes. Es gilt etwa als Risikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs. Eine aktuelle Studie zeigt aber auch: Die geistigen Fähigkeiten nehmen durch das Rauchen ab – gerade bei Männern.

Rauchen ist offenbar schlecht fürs Gehirn

Rauchen ist offenbar schlecht fürs Gehirn

Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Männliche Raucher bauen geistig schneller ab als Männer, die nicht rauchen. Die Wissenschaftlerin Severine Sabia und andere Forscher vom University College London beobachteten mehr als 5000 Männer und 2100 Frauen. Sie wurden für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahre lang unter die Lupe genommen. In der Studie wurden die Teilnehmer öfters zu ihrem Zigarettenkonsum befragt. Zudem mussten sie regelmäßig eine Reihe von Tests zu ihren geistigen Fähigkeiten machen. Das Ergebnis: Raucher schnitten bei allen Tests schlechter ab als Männer, die nicht rauchen.

Geistige Fähigkeiten bauen schneller ab

Aus ihren Beobachtungen schließen die Wissenschaftler, , dass „Rauchen schlecht fürs Gehirn ist“. Bei rauchenden Frauen war die Wirkung der Glimmstängel aber nicht ganz so deutlich wie beim rauchenden Männern. Sie und ihr Gehirn scheinen weitaus weniger unter dem Zigarettenkonsum zu leiden. Eine Erklärung dafür haben die beteiligten Forscher allerdings noch nicht parat. Sie vermuten allerdings, dass es an der Menge liegt. Denn Männer rauchten im Schnitt mehr als Frauen.  Die Studie wurde am Montag in der US-Fachzeitschrift „Archives of General Psychiatry“ veröffentlicht.

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