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Macht das Großstadtleben krank?

Die Universität Basel untersucht die drastische Zunahme an chronischen, nicht übertragbaren Krankheiten und sieht darin eine globale Herausforderung. Das Leben in der Stadt soll für die Häufung von chronischen Krankheiten verantwortlich sein.

Verstädterung führt zu Verschlechterung der Gesundheit

Verstädterung führt zu Verschlechterung der Gesundheit

Wichtige Ursachen liegen in der Verstädterung unserer Lebensräume, mit der starke Veränderungen des Lebensstils, der Umwelt sowie des sozialen und ökonomischen Umfelds verbunden sind. Schadstoffe aus Verkehr, Industrie und Haushalt belasten Luft, Wasser und Böden. Auch in Ländern des Südens und Ostens tragen dieses Einflüsse wesentlich zum gesellschaftlichen Wandel bei. Dort ersetzen chronische Krankheiten nicht die weitverbreiteten übertragbaren Krankheiten. Vielmehr tritt diese hohe Krankheitslast zusätzlich zu bestehenden Problemen. Dies stellt die Gesundheitssysteme dieser Länder vor immense Herausforderungen. Werden unsere Städte gesundheitsgerecht geplant? Muss verdichtetes Wohnen verdichteten Lärm, verschmutzte Luft und Unfälle nach sich ziehen?

Die Zahlen sprechen für sich: In der Schweiz leben mindestens vier Prozent der Bevölkerung mit Diabetes mellitus, bei den 45- bis 64-Jährigen ist Krebs die häufigste Todesursache und gemäß der Kohortenstudie Salpadia kommen pro Jahr und 1000 Einwohner 14 neue Fälle von chronisch obstruktiven Lungenerkrankung dazu.

Die Universität Basel wird diesen Fragen anlässlich der Jahreskonferenz von Public Health Schweiz nachgegangen, die am 25. und 26. August nachgehen.

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