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Jeder Zweite treibt keinen Sport

Bewegung ist wichtig: Wer regelmäßig Sport treibt, der schützt sich vor Herzkreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Krebs, Schlaganfall und vieles mehr. Darauf deuten unterschiedliche Studien immer wieder hin. Eine aktuelle Umfrage zeigt aber: Jeder Zweite treibt keinen Sport.

Jeder Zweite treibt keinen Sport

Jeder Zweite treibt keinen Sport

Der Schweinehund in Sachen Bewegung und Sport scheint groß zu sein. Die Hälfte der Deutschen räumt bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ein, sportlich nicht aktiv zu sein. Vier von zehn der befragten Bundesbürger geben sogar zu, sich in den vergangenen sieben Tagen nicht einmal für zehn Minuten mehr als nötig bewegt zu haben. Nach den Gründen für seine geringe körperliche und sportliche Aktivität gefragt, antwortete jeder Vierte, er sei ganz einfach „zu bequem“.

Sportwissenschaftler Professor Klaus Bös von der Universität Karlsruhe betont, Bewegung sei die beste Medizin gegen die kleinen und großen Leiden des Älterwerdens. Die Sportwissenschaftlerin Professorin Petra Wagner von der Universität Leipzig mahnt zugleich, der „Gassi-Weg“ um den Block genüge allerdings nicht. Zu einem aktiven Lebensstil gehöre auch ein wenig Sport. Entscheidend sei dabei, dass man sich beim Sport wohlfühle und sich nicht überfordere.

Bewegungsmangel fördert dabei aktuellen Untersuchungen zufolge unterschiedliche Leiden – wie etwa Diabetes. Schon mäßige Bewegung wie etwa täglich eine halbe Stunde Walking senkt erheblich das Risiko, zum Beispiel einen Herzinfarkt zu erleiden. Wer viel Sport macht und lange aktiv bleibt, beugt der Osteoporose vor.

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