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Dr. Google: Jeder vierte stellt Fehldiagnose

Es ist ein Phänomen, das immer öfter zu beobachten ist: Menschen googlen nach Krankheiten und Symptomen im Internet. Eine aktuelle Studie aus England kommt dabei zum Schluss: Eine von vier Frauen stellt dadurch eine falsche Diagnose und kauft gleichzeitig eine unpassende Arznei.

Dr. Google: Jeder vierte stellt Fehldiagnose

Dr. Google: Jeder vierte stellt Fehldiagnose

Immer öfter googlen Menschen in ganz Europa nach Krankheiten und Symptomen. Vielfach informieren sich gerade Frauen erst einmal im Internet, bevor sie einen Arzt aufsuchen. Allerdings hat die Selbstdiagnose durch Doktor Google auch seine Tücken: Denn jede vierte Frau stellt im Internet eine falsche Selbstdiagnose.

Die Suche bei Doktor Google führt zudem dazu, dass eine von zehn Frauen über einen längeren Zeitraum unter unangenehmen Nebenwirkungen ihrer Fehldiagnose litt, berichtet die biritsche Zeitung Daily Mail. Dabei scheinen die langen Wartezeiten auf einen Arzttermin ein Grund dafür zu sein, warum Menschen im Internet nach Rat sowie Informationen suchen. Pilzerkrankungen im Vaginalbereich sind hinter Krebs eine der häufigsten Fehldiagnosen im Netz. Dabei kommen bakterielle Vaginalinfektionen zweimal häufiger vor als Pilzinfektionen.Offenbar schämen sich manche Frauen mit der Erkrankung zum Arzt zu gehen

Befragt wurden dabei nur 1000 Frauen. Trotzdem gibt die Umfrage Hinweise darauf, dass sich die Suche im Internet mittlerweile auf alle Lebensbereiche ausweitet. Ärzte warnen dabei immer wieder davor Doktor Google als Diagnosemethode zu benutzen. Einige Experten befürworten es durchaus, Informationen im Internet zu suchen und bei glaubwürdigen Quellen über Therapien und deren Notwendigkeit zu recherchieren. Die Diagnose sollte aber der Arzt stellen.  Denn die Umfrage unter britischen Frauen zeigte, dass viele Frauen durch die ergoogelten Symptome stark verängstigt waren. Ein Fünftel der befragten Frauen fürchtete aufgrund der Google-Diagnose einige Zeit sogar, wirklich schwer erkrankt zu sein.

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