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DAK-Studie belegt Handlungsbedarf bei Gesundheitsmanagement

Der aktuelle Gesundheitsreport der DAK für die Region Niederrhein brachte es ans Licht: Die Mitarbeiter sind dort häufiger krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der krankheitsbedingten Ausfalltage um 0,2 Prozent an, in der Region war eine Steigerung von 0,5 Prozent zu verzeichnen. Mit einem durchschnittlichen Wert von 3,9 Prozent liegt die Region insgesamt um 0,4 Prozent höher als der Landesdurchschnitt. Auf 1000 Versicherte der DAK kam somit ein Krankenstand von 39 an jedem Tag.

DAK-Studie belegt Handlungsbedarf bei Gesundheitsmanagement

DAK-Studie belegt Handlungsbedarf bei Gesundheitsmanagement

Diese Zahlen geben durchaus Anlasse zur Besorgnis, und sie zeigen, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Besonders erschreckend: Mit einem Anstieg von 37,6 Prozent sind die psychischen Erkrankungen der traurige Spitzenreiter. An der Spitze der Ursachen für längere Erkrankungen bleiben weiterhin die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparats. Hier stieg die Zahl der Ausfalltage um rund 20 Prozent.

So argumentiert die DAK dann auch, dass dringender Handlungsbedarf gegeben sei – landesweit, aber auch in der Region. Wer sich im Alltag richtig ernähren und entspannen könne und dabei genügend Bewegung einplanen würde, könnte seinen gesundheitlichen Zustand maßgeblich beeinflussen. So zeigen neueste Studien, dass gezielte Rücken- oder Anti-Stress-Kurse die Gesundheit und damit den Krankenstand unmittelbar beeinflussen.

Doch auch die Unternehmen kommen nicht unbehelligt davon. Für sie wird ein zielgerichtetes Gesundheitsmanagement immer wichtiger. Aufklärung ist notwendig, denn während man bisher davon ausging, dass ein Herzinfarkt überwiegend durch Rauchen, Bluthochdruck und Übergewicht verursacht wird, weiß man heute, dass auch Stress oder Frust das Infarktrisiko nach oben treibt. Und auch fehlende Belohnung im Beruf ist ein Stressfaktor: Wer sich nicht ausreichend belohnt fühlt, hat ein höheres Risiko, an ernsthaften Herzkrankheiten zu leiden – mit knapp zehn Prozent der Befragten ist dieser Wert der Studie deutlich zu hoch.

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