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Wird Parkinson zur Volkskrankheit?

Es ist eine Meldung, die selbst junge Leute in Angst und Schrecken versetzt: Rund 280.000 Deutsche leiden an Parkinson, und Experten rechnen mit einem massiven Anstieg der Verbreitung. Parkinson ist bis heute unheilbar, und mit der zunehmenden Lebenserwartung steigt die Zahl der Erkrankungen. Schon die demografische Entwicklung könnte dafür sorgen, dass die gefürchtete Erkrankung weiter um sich greift, erklärt der Vorstand der Deutschen Parkinson Vereinigung in Berlin. Rund 13.000 Patienten könnten pro Jahr neu hinzu kommen, fürchtet der Verband, denn Parkinson gehört eindeutig zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Damit muss zukünftig ein noch stärkerer Fokus auf der Behandlung und der Erforschung der gefürchteten Krankheit liegen, argumentieren Mediziner und Experten.

Wird Parkinson zur Volkskrankheit?

Wird Parkinson zur Volkskrankheit?

Dennoch gibt es Hoffnung für die Betroffenen. Werden die ersten Symptome rechtzeitig behandelt, lässt sich der Fortschritt der Erkrankung maßgeblich verlangsamen. Zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr treten meist die ersten Beschwerden auf, doch acht bis 12 Prozent der Erkrankten sind zu diesem Zeitpunkt erst 40 Jahre oder noch jünger. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags am 11. April gehen Experten aus Forschung und Medizin in die verstärkte Kommunikation zu den Hintergründen und zu der Behandlung der unheilbaren Krankheit. Gerade eine zielgerichtete Vorsorge und Information ist äußerst wichtig, um die Symptome rechtzeitig zu deuten und um entsprechend agieren zu können. Mit der passenden medizinischen Behandlung lässt sich der Krankheitsverlauf verlangsamen, damit die Patienten noch viele Jahre ein lebenswertes Leben genießen. Dazu ist eine abgestimmte Medizin die wichtigste Voraussetzung.

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