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Ratgeber Brustvergrößerung

Jedes Jahr lassen sich in Deutschland mehr als 25.000 Frauen die Brust vergrößern. Sie sehnen sich offenbar nach einem neuen Körpergefühl durch eine Brustvergrößerung. Form und Größe der Brüste können das Lebensgefühl immerhin maßgeblich beeinflussen. Doch wie läuft eine solche Operation in etwa ab?

Foto: Lege Artis

Der Skandal rund um die französischen PIP-Brustimplantate hat Implantate in den letzten Wochen etwas in Verruf gebracht. Dabei haben Silikon-Implantate seit Jahrzehnten einen eigentlich guten Dienst erwiesen: Frauen sollten sich deshalb Experten zufolge nicht verunsichern lassen. Wenn die Qualität der Brustimplantate stimmt, dann besteht für Patientinnen keine Gefahr in Hinblick auf die Silikonkissen. Zumal der technische Fortschritt für immer bessere Produkte sorgt, die in Zukunft wohl auch besser überwacht werden dürften. Inzwischen gibt es beispielsweise auch Implantate mit einer aufgerauten Oberfläche, die mit dem umliegenden Gewebe verwachsen.

Denn viele Frauen wünschen sich ein möglichst natürliches Ergebnis und sie spielen mit dem Gedanken einer Brustvergrößerung – gerade wenn sich die Brüste nach Schwangerschaft und Stillzeit verkleinern. Dann geht es oft nicht nur um die Größe, sondern auch um die Form des Busens. Allerdings ist es Chirurgen zufolge oft schwer, sich ein Bild vom Traumbusen zu machen. Deshalb raten Experten, dass Patientinnen am besten Fotos mitbringen von Brüsten, die ihnen gefallen. So kann sich der Schönheitschirurg ein genaues Bild vom gewünschten Ergebnis machen.

Bei Brustimplantaten gibt es zwar unterschiedliche Materialien,  doch Silikon hat sich laut Schönheitschirurgen am besten bewährt. Seit Jahrzehnten setzt man in erster Linie Silikonkissen ein. Die Brustvergrößerung wird entweder in Vollnarkose oder Dämmerschlaf durchgeführt. Die Schnittführung ist individuell, da auch die Brüste der Patientinnen individuell sind. Es gibt aber drei Varianten: Entweder wird ein Schnitt in der Achselhöhle gemacht, unter der Brust in der Brustfalte oder rund um die Brustwarze. Zudem wird das Implantat entweder hinter oder vor dem Brustmuskel eingesetzt. Diese Wahl ist von der natürlichen Form der Brust der Patientin abhängig.

Bei schlanken Patientinnen mit wenig Brustgewebe setzen Chirurgen das Implantat vielfach unter den Brustmuskel. Dadurch ist das Kissen nicht tastbar, da es vom eigenen Gewebe bedeckt ist. In aller Regel dauert eine solche Brustvergrößerung eineinhalb bis drei Stunden. Zwar kann jene auch ambulant erfolgen, Experten raten aber zu einem stationären Aufenthalt. Dabei zeichnet sich immer mehr ein Trend ab, dass gute und renommierte Chirurgen Patienten aus ganz Deutschland behandlen. Vielfach werden Chirurgen – passend zum Internetzeitalter – heute auch nach einer Empfehlung oder durch eine Suchabfrage wie beispielsweise „Brustvergrößerung Köln“ über das Internet kontaktiert.

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