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Über 1700 Patienten sterben durch Ärztepfusch

Jeden Tag werden in Deutschland tausende Patienten medizinisch behandelt. Aber nicht immer bringt die Behandlung den Erfolg, den sich Patienten von einer Therapie oder auch einer Operation erhoffen. Offenbar sind im Jahr 2010 1712 Menschen durch Ärztepfusch oder mangelhafte Medizinprodukte ums Leben gekommen.

Über 1700 Patienten sterben nach Ärztepfusch.

Schlecht vernähte Operationswunden, mangelnde Desinfektion – im Krankenhaus kann offenba auch einiges schief gehen. Denn die Zahl der Todesfälle durch Fehler von Ärzten sind zuletzt deutlich gestiegen. 2010 waren es 1712 Patienten, die durch Ärztefehler oder mangelhafte Medizinprodukte ihr Leben verloren haben. 2009 waren noch 35 Prozent weniger Todesfälle zu verzeichnen.

Offenbar stieg die Zahl der durch Ärztefehler verursachten Todesfälle besonders stark: von 551 auf 944. In vielen Fällen liegt auch ein Risikoaufklärungsmangel vor. Das heißt, Patienten werden in Vorgesprächen nicht ausreichend über die Risiken einer Operation oder Medikation aufgeklärt.

Todesfälle durch Fehler

Mangelnde Desinfektion (410 Fälle) ist der häufigste Grund, warum Menschen sterben. Aber auch Abstoßungsreaktionen bei einer Transplantation (171), und Komplikationen bei der Implantation eines künstlichen Gerätes (121) sind häufige Gründe für Todesfälle. 61 Patienten sind 2010 offenabr gestorben, weil Operationswunden schlecht vernäht worden seien, 53 weitere bei fehlerhaften Bypassoperationen oder Transplantationen. 47 Menschen kamen sogar durch versehentliche oder unbeabsichtigte Schnitte bei Operationen ums Leben, 33 bei Endoskopie-Fehlern und 32 bei Amputationen.

 

Kommentare

  1. Wahrscheinlich ist die Zahl derer, die durch ärztliche Fehler oder Unaufmerksamkeit etc. gestorben sind, noch viel höher. Besonders die mangelnde Hygiene oder auch die „unbeabsichtigten Schnitte“ sind schon ein starkes Stück.

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