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Ratgeber: Was ist beim Wechsel in die PKV zu beachten?

Für viele lohnt sich der Wechsel in die Private Krankenversicherung. Allerdings müssen Versicherte dafür die Beitrittskriterien erfüllen. Auch  ein Gesundheitscheck gehört dazu. Die Leistungen sollten dabei genau unter die Lupe genommen werden.

Ratgeber: Was ist beim Wechsel in die PKV zu beachten?

Ratgeber: Was ist beim Wechsel in die PKV zu beachten?

Die Leistungen der privaten Krankenversicherer unterscheiden sich teilweise stark. Zu diesem Schluss kam auch die Stiftung Warentest in einem Test der Privaten Krankenversicherungen. Wichtig ist es daher, den Leistungsumfang genau unter die Lupe zu nehmen. Denn oft wirkt ein Billigtarif auf den ersten Blick gut. Doch auf den zweiten Blick gibt es vielleicht bessere Angebote.

Daher ist es Experten zufolge wichtig, Angebote vor Vertragsschluss genau zu prüfen. Das nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch. Aber Experten sind sich einig, dass sich nur so gute Angebote finden lassen und gefährliche Leistungslücken in Tarifen entdeckt werden. Denn es ist klar, dass es im Krankheitsfall nicht möglich ist die Konditionen zu ändern. Wenn ein Tarif eine bestimmte Leistung nicht abdeckt, dann muss jene selbst bezahlt werden. Bei medizinisch notwendig Behandlungen kann das teuer werden.

Vor dem Wechsel zur Privaten Krankenversicherung muss dabei ein Gesundheitscheck gemacht werden. Zur Sicherheit sollte man daher mehrere Anträge parallel stellen. Erst nach einer Überprüfung des Gesundheitszustandes entscheidet die Gesellschaft, ob jemand aufgenommen wird, welche Beiträge fällig werden und ob es Risikozuschläge gibt – wie für Asthmatiker zum Beispiel. Eine Krankheit sollte dabei nicht verschwiegen werden. Ein Schwindel kann schnell auffliegen, da der untersuchende Arzt von der Schweigepflicht entbunden ist.

Private Krankenversicherung Vergleich“: Mit diesem Stichwort lassen sich beispielsweise Online-Vergleiche von Versicherern anstellen. Für gesetzlich Versicherte gibt es neben dem Wechsel in die PKV auch noch andere Möglichkeiten, um negative Aspekte der Kassenbehandlung auszugleichen. Hohe Zuzahlungen zu Zahnersatz und Medikamenten müssen bei Kassenpatienten oft aus eigener Tasche bezahlt werden. Ein privater Zusatzschutz bietet eine medizinische Versorgung auf Privatniveau.

Wer bereits privat versichert ist, der kann in der Regel zu einem günstigeren Tarif wechseln. Vor dem Wechsel der Gesellschaft sollte aber eines beachtet werden: die Alterungsrückstellungen, die bis vor dem Wechsel angespart wurden. Bei der neuen Versicherung gibt es dann Risikozuschläge, da man meist älter ist und womöglich Krankheiten entstanden sind. Das sollte natürlich beim Wechsel beachtet werden. Da es aber teilweise sehr große Leistungsunterschiede gibt, lohnt sich ein Wechsel aber teilweise trotzdem innerhalb der Privaten. Gerade junge und gesunde Kunden mit Policen, die nicht älter als fünf Jahre sind, profitieren von einem Wechsel am meisten.

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