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Ist der Cola-Farbstoff krebserregend?

Der Farbstoff, der Coca-Cola und Pepsi seine brauche Farbe gibt, ist möglicherweise krebserregend. Das hatten Tierversuche gezeigt. Daher ändern die Hersteller jetzt den Produktionsprozess von Karamell. 

Krebsverdacht: Cola und Pepsi ändern Farbstoffgehalt

US-Verbraucherschützer hatten Druck auf  Coca-Cola und Pepsi gemacht.  Die Lebensmittelfarbe namens Zuckercouleur enthält offenbar die Chemikalie 4-Methylimidazol. Tierversuchen zufolge ist jene in hohen Dosierungen krebserregend. Kalifornien führt 4-Methylimidazol auf einer Liste krebserregender Stoffe und hat für Nahrungsmittel einen Grenzwert von 29 Mikrogramm festgelegt. Bei einer Untersuchung von Verbraucherschützern wurden aber höhere Werte festgestellt.

An den streng gehüteten Rezepturen ihrer Softdrinks werde sich allerdings nichts ändern. Lediglich die Hersteller der Farbstoffe müssten ihre Produktion umstellen. Dabei bleibt die Frage, wie gefährlich das im Farbstoff enthaltene 4-Methylimidazol wirklich ist und ob es ein Gesundheitsrisiko darstellt. Der Verband der US-Getränkehersteller (ABA) erklärte etwa, dass nur eine Studie mit Mäusen darauf hindeute, dass das Krebsrisiko erhöht ist. Dabei müsste ein Mensch 70 Jahre lang täglich 2900 Dosen Cola trinken, um auf das gleiche Niveau an 4-Methylimidazol wie bei den Mäusen in der Studie zu kommen.

Die Verbraucherorganisation Center for Science in the Public Interest, die hinter der Untersuchung der Cola-Dosen steht, sieht das aber offenbar anders. Die Verbraucherschützer bemühen sich bei der US-Behörde für Lebensmittelsicherheit (FDA) um ein Verbot von Ammoniumsulfit-Zuckercouleur, das in einer Reihe von Nahrungsmitteln wie Soßen oder Kaffee verwendet wird. Die US-Lebensmittelbehörde „Food and Drug Administration“ FDA erklärte indes, sie untersuche die Angelegenheit.

 

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