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Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach: Klimawandel könnte zur Gesundheitsgefahr werden

Anfang Oktober klettert das Thermometer in unseren Breitengraden auf deutlich über 20 Grad, an Weihnachten ist es nass und windig, die Winter bleiben mild: So sahen Herbst und Winter im vergangenen Jahr in weiten Teilen Deutschlands aus. Man erinnere sich allerdings an die beiden Jahre zuvor, als es bereits Ende November zu heftigen Schneestürmen in der ganzen Republik kam. Und auch in anderen Regionen Europas trifft man auf überraschende Unwetter, die so gar nichts mehr gemein haben mit dem erwarteten Klima an Weihnachten, Ostern oder im Sommer. Es sieht so aus, als sollte der Klimawandel auch in unseren Gefilden immer weiter um sich greifen. Ein Blick auf die aktuellen Umweltnachrichten zeigt dann auch, dass Bewegung auf unserem Kontinent ist, denn immer wieder liest man von Klimakatastrophen größeren und kleineren Ausmaßes. So stellen sich Umwelt- und Klimaexperten, wie der Österreicher Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach, die Frage: Wie wirkt sich der Klimawandel eigentlich auf unsere Gesundheit aus?

Klimaexperte Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach sieht Forschungsbedarf

Klimaexperte Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach sieht Forschungsbedarf

Klimawandel und Gesundheit: Der unerkannte Zusammenhang?

Tatsächlich scheint es, als wäre hier erheblicher Klärungsbedarf gegeben, argumentiert Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach weiter. „Kaum ein Artikel berichtet darüber, dass die Gesundheit unter der Verschiebung der klimatischen Bedingungen leiden könnte“. Wie aber steht es um Migräne, Depressionen und ähnliche Beschwerden, die durch das Klima beeinflusst werden können? Wer kann wirklich verbindlich bestätigen, dass der Klimawandel keine Auswirkungen auf die Gesundheit hat? Und wer untersucht solche Zusammenhänge zwischen Umweltschutz und Gesundheit? Dem interessierten und vielleicht betroffenen Leser bleibt angesichts der aktuellen Berichterstattung der Weltnaturorganisation WNO und ähnlicher Institutionen nur der Verdacht, dass hier noch erheblicher Forschungsbedarf besteht, den es zu verfolgen gilt.

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