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Aids – HIV-Infektion

Aids – HIV-Infektion

HIV, AIDSBei der Aids HIV-Infektion handelt es sich um eine Immunschwäche-Erkrankung, die sehr gefährlich ist und tödlich endet. Das Hi-Virus (HIV), der Auslöser für diese Erkrankung, wird beim Geschlechtsverkehr oder bei Bluttransfusionen übertragen. Es befällt die Immunabwehrzellen. Der Körper kann keine Abwehrstoffe gegen Bakterien, Viren oder Pilze mehr bilden und wird immer anfälliger gegen die verschiedensten Infektionskrankheiten. Die ersten Aids-Fälle wurden vor mehr als 25 Jahren bekannt. Inzwischen ist die Erkrankung zu einer globalen Pandemie geworden. Laut RKI leben bis Ende 2011 in Deutschland etwa 73.000 Menschen mit HIV/AIDS.

Ursachen

Die Zellen, die bei gesunden Menschen die verschiedensten Krankheitserreger angreifen, werden von den Aids-Erregern angegriffen. Die Erreger dringen in die Zelle ein und vermehren sich. Mit der Zeit zerstören sie die Zelle und dringen in die Blutbahn ein, wo sie weitere Abwehrzellen angreifen. Das Immunsystem wird immer schwächer. Übertragungsmöglichkeiten für die Aids HIV-Infektion sind in erster Linie der Geschlechtsverkehr, infiziertes Blut, der gemeinsame Gebrauch infizierter Injektionsnadeln und die Übertragung von der Mutter auf das Kind.

Aids-Symptome

Bei den infizierten Patienten treten unterschiedliche Symptome auf. Die Symptome unterscheiden sich nach dem Krankheitsverlauf. Bei der akuten symptomatischen Infektion treten im Zeitraum von sechs Tagen bis sechs Wochen nach der Infektion bei den meisten Patienten grippeähnliche Symptome wie Fieber, Halsschmerzen und Lymphknotenschwellungen auf. Danach kann der Patient bis zu vier Jahre lang beschwerdefrei sein, trotzdem sich das Virus im Körper weiter vermehrt. Die Immunzellen im Blut nehmen ab. Bei vielen Patienten treten jedoch Beschwerden auf, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Erkrankung stehen, z.B. Zungenbeläge, Nervenleiden, chronische Durchfälle oder Herpes. Bei fortschreitender Erkrankung kommt es zu starkem Gewichtsverlust, zur Zerstörung des Zentralen Nervensystems, zu chronischen Lungenentzündungen und zum Kaposi-Syndrom, das sich durch rote Flecken auf der Haut zeigt.

Diagnose

Die HIV-Infektion wird durch einen Bluttest nachgewiesen. Bis die Antikörper gegen das Virus im Blut festgestellt werden, kann es bis zu sechs Monaten dauern, denn das Blut benötigt Zeit, um Antikörper zu bilden. Ist der Test positiv, wird ein weiterer Test vorgenommen. Erst wenn der zweite Test positiv ist, liegt eine eindeutige Aids-Infektion vor.

Therapie

Die Erkrankung und die Begleitinfektionen können mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden. Viele Medikamente haben starke Nebenwirkungen. Geheilt werden kann Aids noch nicht, allerdings können verschiedene Medikamente zur Verbesserung der Lebensqualität führen und lebensverlängernd wirken. Erkrankte Personen sollten sich gegen Grippe und Lungenentzündungen impfen lassen, nicht rauchen und keine Drogen konsumieren. Der wichtigste Schutz vor der Infektion ist die Benutzung des Kondoms beim Geschlechtsverkehr.

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