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Fibromyalgie (Chronische Schmerzerkrankung)

Die Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom)  ist eine Sonderform des Weichteilrheumatismus. Die Erkrankung ist nicht-entzündlich. Es kommt dabei zu Muskelverhärtungen. Etwa zwie bis drei Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Sie leiden unter Schmerzen in der Muskulatur, im Bindegewebe und in den Knochen.

Ursache

Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) ist eine Erkrankung, deren Ursachen nocht nicht geklärt sind. Erst seit 1990 ist sie als eigenständige Erkrankung anerkannt. Ärzte gehen teilweise von einer genetischen Veranlagung aus. Einige Forscher vermuten, dass es sich um eine fehlerhaften Schmerzverarbeitung des Gehirns und des Rückenmarks nach Verletzungen oder Operationen handel. Auch eine Überreaktion des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen) sowie Viren als Auslöser stehen zur Diskussion.

Symptome

Die wichtigsten Symptome der Erkrankung sind starke Schmerzen vor allem der Muskeln und der Sehnenansätze. Doch es kommen viele weitere hinzu, manche Ärzte sprechen von bis zu 100 Symptomen. Die Betroffenen nennen am häufigsten:

  • starke Muskelschmerzen
  • Schmerzen in den Sehnenasnätzen
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Depression

Diagnose

Die Diagnose ist nicht einfach: Denn Blutuntersuchungen und Röntgenaufnahmen zeigen keine Auffälligkeiten, die auf eine Fibromyalgie hindeuten würden. Die Diagnosekriterien sind 18 Sehnenansätze des Körpers, den so genannten Tender Points. Sie liegen im Nacken, an Rücken, Schultern sowie den Hüften. Wenn elf von diesen 18 Druckpunkten über einen längeren Zeitraum scherzhaft reagieren, dann deutet das auf eine Erkrankung hin.

Dabei sind die schmerzenden Stellen im Körper nicht entzündet, das Gewebe bleibt unverändert und wird nicht zerstört, wie es oft durch rheumatische Erkrankungen der Fall ist. Bewegungseinschränkungen sind vor allem auf die Schmerzen zurückzuführen.

Therapie

  • Schmerztherapie
  • Schmerzmittel
  • Bewegungstherpie
  • Antidepressiva
  • Psychotherapie
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