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Depressionen fördern chronische Erkrankungen

Weltweit leiden 121 Millionen Menschen an Depressionen – Tendenz steigend. Meist sind es Frauen, die davon betroffen sind. Dabei leiden auch immer öfter Jugendliche und bereits Kinder an depressiven Phasen. Eine akutelle Studie zeigt nun, dass sich der seelische Stress später auf die Gesundheit auswirken kann.

Depressionen fördern chronische Erkrankungen

Depressionen fördern chronische Erkrankungen

Weltweit sind 121 Millionen Menschen von schweren Depressionen betroffen. Leistungsdruck, Probleme in der Familie, Konflikte in der Schule oder Mobbing: Auch immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen. Jetzt zeigt eine aktuelle Untersuchung, dass Depressionen im Jugendalter das Risiko erhöhen, als Erwachsener an chronischen Erkrankungen zu leiden.

Wie die amerikanische Studie gezeigt hat, erhöhen emotionale Stresssituationen das Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes. Die Wissenschaftler vermuten dabei, dass Depressionen in den Jugendjahren die Stresstoleranz senkt und der schlechtere Umgang mit Stress schließlich chronische Entzündungen verursachen kann. 1420 Menschen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren waren an der Studie als Testpersonen beteiligt.

Die Forscher versuchten mithilfe standardisierter Fragebögen depressive Symptome bei den Jugendlichen zu diagnostizieren. Damit stellten die Forscher fest, ob Teilnehmer der Studie an Depressionen oder depressiven Phasen litten. Bei jeder Befragung nahmen sie zudem Blutproben, um einen Entzündungsmarker zu messen. Je mehr die Jugendlichen an depressiven Verstimmungen litten, umso höher waren die Entzündungswerte, die von den Wissenschaftlern gemessen wurden.

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