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Migräne – Akupunktur lindert Migräne-Attacken

Akupunktur – Migräne: Viele, die unter Kopfschmerzen und Migräne leiden, vertrauen auf Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wirkt das gegen Migräne?

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Migräne – Akupunktur lindert Migräne-Attacken. Foto: Flickr/NetDoktor

Akupunktur kann  Migräneattacken lindern und sogar vorbeugen. Das Nadelsetzen nach den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin wirke sich positiv aus, aber auch eine Scheinakupunktur zeige Wirkung. Bei einer solchen Scheinakupunktur werden Nadeln gesetzt, aber nicht unbedingt dort, wo sie nach alter chinesischer Tradition gesetzt werden sollten. Dabei heben Experten die prophylaktische Wirkung der Akupunktur hervor, die sogar mit vorbeugenden Medikamenten vergleichbar sei.

Akupunktur gegen Migräne

Darauf weist der Berufsverband Deutscher Neurologen nun aktuell unter Berufung auf die Behandlungsleitlinie zu Migräne hin. Akupunktur empfehlen sie wie auch Entspannungsverfahren – darunter beispielsweise die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Biofeedback. Denn Stress und Anspannung ist vielfach für Migräne verantwortlich. Akupunktur ist demnach ein Versuch Wert, denn Migränemedikamente gehen oft mit Nebenwirkungen einher und manchmal sind sie selbst Ursache für Kopfschmerzen, wenn man sie zu oft einnimmt.

Migräne – Akupunktur mit 15 Sitzungen

Migränepatienten, die gesetzlich versichert sind, müssen allerdings die Kosten einer Behandlung selbst tragen. Auch wenn das Verfahren damit teuer werden kann – immerhin werden meist zweimal pro Woche Nadeln gesetzt– lohnt sich eine solche Therapie. Durchschnittlich sind dem Verband zufolge 15 Sitzungen erforderlich, die in der Regel jeweils bis zu einer halben Stunde dauern. Sehr oft zeigten sich positive Effekte nach etwa der Hälfte der Sitzungen. Bei manchen Patienten können aber auch 30 bis 40 Sitzungen für eine Besserung notwendig werden. Studien haben dabei bereits die Wirkung der Akupunktur belegt.

Stress ist bei Migräne ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Forscher schätzen, dass der Risikofaktor Stress mitverantwortlich für zahlreiche Herzattachen in Deutschland ist. Äußere Faktoren wie eben Stress seien Experten zufolge aber auch für Migräneattacken verantwortlich. Innere Faktoren wie starke Emotionen, Stress und Anspannung  wirken sich demnach direkt darauf aus.

Kommentare

  1. Nicht heilen aber lindern!
    Eine echte Heilung bei Migräne gibt es meines Wissens bis heute nicht. Eine Möglichkeit die Migräneanfälle weniger schmerzhaft zu machen ist Kälte. Kombiniert mit Akupressur ergibt das eine deutliche Linderung. Mit einem Stirnband (www.salvacold-migraene.com) welches speziell dafür entwickelt wurde.

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