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Bis 2050 doppelt so viele Krebsdiagnosen

Die immer weiter steigende Lebenserwartung sorge offenbar dafür, dass es immer mehr Krebskranke geben wird. In den nächsten vierzig Jahren werde sich die Zahl der Krebsdiagnosen sogar verdoppeln, sagen US-Forscher.

Bis 2050 doppelt so viele Krebsdiagnosen

Bis 2050 doppelt so viele Krebsdiagnosen

Immer mehr Menschen erkranken an Krebs: Im Jahr 2008 sind laut Robert Koch-Institut hierzulande 470 000 Menschen neu an Krebs erkrankt. Das sind offenbar 70.000 bis 80.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Offenbar werden sich die Zahlen auch in Zukunft ähnlich weiterentwickeln.

Wissenschaftlern zufolge wird sich die Zahl der Krebskranken aufgrund der steigenden Lebenserwartung bis 2050 sogar verdoppelt haben. Die größten Risikofaktoren sind dabei Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel, wie ein Forscherteam um Graham Colditz von der Washington University im Fachmagazin „Nature Translational Medicine“schreibt.

Mehr Krebsfälle durch höhere Lebenserwartung

Da sich in den letzten 60 Jahren die Lebensbedingungen deutlich verändert haben, steigt zudem die Lebenserwartung. Da das Risiko an Krebs zu erkranken mit dem Alter steigt, steigt auch die Krebsinzidenz. „Diese Veränderungen werden die Zahl der Krebsdiagnosen zusammen mit dem steigenden Alter bis zum Jahr 2050 verdoppeln“, schreiben die Forscher weiter.

Dabei ließe sich die Zahl der Krebsfälle den Forschern zufolge weltweit halbieren. Das schreiben die Forscher um Graham Colditz von der Washington University im Journal „Nature Translational Medicine“ weiter. Denn Rauchen, Übergewicht und körperliche Untätigkeit seien die größten Risikofaktoren. Daher könne man sein Risiko deutlich minimieren, wenn man etwa viel Sport macht, nicht raucht und sich gesund ernährt.

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