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Deutlich mehr Krebsfälle in Deutschland

Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an Krebs. Im Jahr 2008 sind laut Robert Koch-Institut hierzulande 470 000 Menschen neu an Krebs erkrankt. Das sind offenbar 70.000 bis 80.000 mehr als zehn Jahre zuvor.

Deutlich mehr Krebsfälle in Deutschland. Foto: Flickr/CCGMF-Productions

Einer aktuellen Schätzung des Robert Koch-Instituts gab es im Jahr 2008 rund 470.000 neue Krebsfälle, das sind 70.000 bis 80.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Damit steigt die Zahl der Krebsfälle in Deutschland. Der hauptsächliche Grund für den Anstieg von Krebs ist Experten zufolge die demographische Wandel. Immer mehr Menschen in Deutschland sind in einem Alter, in dem Krebserkrankungen häufiger vorkommen.

Für dieses Jahr rechnet das Robert Koch-Institut mit rund 490.000 Erkrankungen.  Hinzu kommt ein erwarteter Anstieg beim Brustkrebs in der ersten Phase des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms. Brustkrebs macht bei den Frauen etwa ein Drittel aller Fälle aus, bei den Männern ist Prostatakrebs mit einem Anteil von etwa 25 Prozent nach wie vor die häufigste Krebsart.

Hochgerechnet auf 2012 leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen, bei denen die Diagnose Krebs innerhalb der letzten fünf Jahre gestellt wurde. Durch die Therapiefortschritte ist der Anteil der Todesfälle unter den Krebspatienten weiter gesunken. Vor 1980 starben mehr als zwei Drittel an ihrer Krebserkrankung, heute sind es weniger als die Hälfte.

Kommentare

  1. Dazu kommt, dass immer mehr Menschen ein ungesundes Leben führen, zu fett und zu viel essen, zu wenig Sport treiben und zu viel Stress im Alltag bewältigen müssen.

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