Home / Forschung / Studie belegt die Wirkung von Koffein gegen Alzheimer

Studie belegt die Wirkung von Koffein gegen Alzheimer

Es ist ein Bericht, der Mut machen könnte: Koffein im Kaffee könnte gegen die gefürchtete Alzheimer Krankheit helfen, denn er wirkt in der gleichen Gehirnregion wie die Krankheit selbst. Herausgefunden haben dieses bahnbrechende Ergebnis Forscher im Forschungszentrum Jülich. Sollte sich der Ansatz der wissenschaftlichen Studie erhärten, wäre ein wesentlicher Schritt bei der Bekämpfung der Krankheit gelungen.

Studie belegt die Wirkung von Koffein bei Alzheimer

Geht es nach der Studie der Universität Jülich, dann bestätigt sie Ergebnisse, die bereits seit längerer Zeit im Raum stehen und von Forschern beobachtet wurden, denn Koffein soll das Krankheitsrisiko von Parkinson und Alzheimer reduzieren. Den Wissenschaftlern der Universität ist es nun gelungen zu reproduzieren, wo Koffein im menschlichen Gehirn genau wirkt. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass Koffein genau dort wirkt so auch Alzheimer oder Parkinson entstehen. Dabei ist der Wirkstoff nicht nur in Kaffee, sondern auch in Schokolade oder in schwarzem Tee enthalten. Das gibt Hoffnung für Patienten, die den Genuss von Kaffee eher in einem überschaubaren Rahmen halten.

Tatsächlich gehört Koffein zu den Stimulanzen, die weltweit am häufigsten konsumiert werden, bestätigt die Universität. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Rauschmitteln zeichnet sich Koffein dadurch aus, dass es kein Suchtpotenzial birgt, auch wenn der Stoff regelmäßig konsumiert wird. Um Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer positiv zu beeinflussen, genügt bereits der durchschnittliche Genuss von zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag.

Die Erkenntnis könnte dann auch genutzt werden, um neue Medikamente gegen beide Krankheiten zu entwickeln, ergänzend können sie in der Vorbeugung eingesetzt werden. Es bleibt das gute Gefühl, dass zwei der gravierendsten Erkrankungen unserer Zeit mit diesen Resultaten besser in den Griff zu bekommen sind.

Scroll To Top