Home / Wissen / Studenten leiden immer öfter an Burnout

Studenten leiden immer öfter an Burnout

Die Krankheit Burnout scheint nicht nur gestresste und ausgebrannte Manager zu treffen. Auch der Leistungsdruck bei Studenten führt immer häufiger zur Diagnose Burnout.

Studenten leiden immer öfter an Burnout

Studenten leiden immer öfter an Burnout. Foto: Flcikr/CC Blumenbiene

Psychologische Berater von den Studentenwerken stellen einer Umfrage zufolge immer öfter Burnout bei Studenten fest. Zwar sorgt der Begriff Burnout unter Fachleuten für Skepsis. Denn bei der Diagnose Burnout drängt sich die Frage auf: Burnout oder Depression.  Trotzdem sagt die Autorin der Studie von der TU Chemnitz, dass es einen deutlichen Anstieg des Burnouts im engeren Sinne unter Studenten gebe.

Demnach erkennen die psychologischen Berater an Universitäten die Tendenz, dass immer mehr Studenten durch den Leistungsdruck überarbeitet und sogar richtig ausgebrannt sind. Gerade das neue Bachelor- und Master-Studium sei ein Grund dafür. Der Leistungsdruck und der  Konkurrenzdruck haben sich Fachleuten zufolge dadurch verstärkt.

Allerding verwenden die psychologischen Berater den Begriff Burnout mit Vorsicht. Denn er sei laut Studienautorin, Doreen Liebold, zu unspezifisch. Bereits vor einiger Zeit beklagten sich Ärzte und Psychologen darüber, dass es keine genaue Definition der Erkrankung Burnout gebe. Durch die fehlende Abgrenzung könne es zu falschen Diagnosen kommen. Es bestehe Verwechslungsgefahr mit der Depression.

Laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe leidet ein Teil der  Menschen mit Burnout schlichtweg an einer depressiven Erkrankung. Burn Out Symptome und Burn Out Test: Die genauen Symptome und ein Test kann Aufschluss darüber geben, ob man wirklich daran leidet. Experten zufolge läuft ein Burnout dabei in drei Phasen ab. In jeder Phase treten andere Symptome auf. In der letzten Phase ähneln die Burnout-Symptome den Symptomen einer Depression. Daher scheint es wichtig zu sein, die Symptome genau einzuordnen.

Scroll To Top