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Koffein kann Östrogenspiegel erhöhen

Das in zwei Tassen Kaffee entahltene Koffein hat aktuellen Untersuchungen zufolge bereits einen Einfluss auf den Östrogenspiegel von asiatischen Frauen Frauen. Demnach zeigte sich diese Wirkung von Koffein auch bei afroamerikanischen Frauen: Ihre Hormonwerte stiegen durch Koffein an. Bei weißen US-Amerikanerinnen trat hingegen die gegenteilige Wirkung.

Koffein kann Östrogenspiegel erhöhen

In einer Studie, die jetzt im American Journal of Clinical Nutrition (2012: 95: 488-497) veröffentlicht wurde,  nahmen Forscher die Wirkung von Koffein auf den Östrogenspiegel unter die Lupe. Sie entdeckten dabei eine bislang unbekannte Wirkung von Koffein auf den weiblichen Hormonhaushalt.

Koffein beeinflusst den Hormonhaushalt

259 Frauen im gebärfähigen Alter nahmen an der Untersuchung teil.  Sie mussten regelmäßig Blutproben abgegeben und zudem einen ausführlichen Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten ausfüllen. Der Wissenschaflterin Karen Schliep von der Universität von Utah in Salt Lake City fiel dann nach und nach auf, dass sich die Menge an Koffein direkt auf die Östrogenwerte der Frauen auswirkte. Demnach gibt es deutliche Hinweise darauf, dass der Östrogenspiegel durch Koffein erhöht wird. Allerdings wirkte sich das Koffein nicht auf alle Probandinnen in dieser Weise aus. Weiße US-Amerikanerinnen zeigten keine Veränderungen des Östrogenspiegels durch Koffein.

Koffein möglicherweise schädlich?

Nicht nur das Koffein im Kaffee stand auf dem Prüfstand: Die Forscher untersuchten auch, wie sich koffeinhaltige Getränke und grüner Tee auf den Organismus auswirken. WIe die Wissenschaftler berichten, steigerten jene Getränke bei allen Frauen den Östrogengehalt. Allerdings wurden durch das Koffein keine Zyklusstörungen verursacht. Allerdings raten die Forscher dazu, dass der Einfluss des Koffeins auch auf Krankheiten wie Osteoporose und Krebserkrankungen in Uterus, Brust und Ovarien beobachtet und untersucht werden sollte, heißt es in der Pressemitteilung des National Institute of Child Health and Human Development, das die Studie gesponsert hat.

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