Home / News / Kamille gehört in die Hausapotheke

Kamille gehört in die Hausapotheke

Die derzeitigen Minusgrade sorgen dafür, dass Bakterien leichtes Spiel haben. Erkältungen stehen damit an der Tagesordnung. Experten raten daher aktuell: Kamille sollte auf jeden Fall in die Hausapotheke. Denn sie wirkt entzündungshemmend, krampflösund und hemmt das Wachstum von Bakterien.

Kamille gehört Experten zufolge in die Hausapotheke. Foto: Flickr

Die Natur hält einiges für uns parat: Salbei beispielsweise ist gerade bei Husten der Klassiker. Aber auch Thymian wird vielfach gegen Husten eingesetzt. Doch neben Salbei sollte in der Hausapotheke auch die Kamille nicht fehlen. Denn der Tee aus den Blüten der Kamille und Kamillen-Konzentrat seien ideal zur Selbstbehandlung, wie Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg erklärt. „Seit Jahrhunderten gehört die Kamille zu den bedeutendsten Arzneipflanzen in Europa“, erläutert er.

Kamille gegen Entzündungen

Die Heilpflanze kann bei Atemwegsbeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen im Mund und Rachenraum und zur Wundbehandlung eingesetzt werden.

Bei Magenproblemen ist dabei Kamillentee gut.  Für äußerliche Behandlungungen sind Auszüge besser. Kamillen-Konzentrate könne man laut Mayer für Inhalationen, Spülungen, Bäder, Umschläge und Wickel bei Haut- und Schleimhautentzündungen nutzen. Nebenwirkungen dabei nicht bekannt, ganz selten kommt es zu allergischen Hautreaktionen.

Kamille wirkt krampflösend

In zahlreichen Studien und Untersuchungen haben Forscher die entzündungshemmende und krampflösende Wirkungen der Kamille gezeigt. „Kamillenblüten schützen auch die Schleimhäute, verhindern Geschwüre und hemmen das Wachstum von verschiedenen Bakterien und Pilzen“, erläutert Mayer.

Scroll To Top