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Morgentief als Anzeichen für eine Depression

Eine Depression kann sich in unterschiedlichen Formen äußern. Ein Morgentief kann offenbar darauf hindeuten. „Betroffene können nicht abschalten, liegen in der Nacht grübelnd im Bett und finden keinen erholsamen Schlaf“, erläuterte Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater in Krefeld aktuell.

Morgentief als Anzeichen für ein

Wer Nachts nicht schlafen kann, grübelt, keine Ruhe findet und sich Morgens deshalb kraftlos oder erschöpft fühlt, der leidet möglicherweise an einer Depression.  Experten zufolge fehle dann die Energie und die Ausdauer, um alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Das Zusammenspiel von Stimmung und Körper bei Depressionen sorgt dafür, dass Morgens der Antrieb fehlt. Angsterkrankungen, Depressionen und Schlaflosigkeit – laut einer großen Studie leiden insgesamt rund 165 Millionen Europäer an einer psychischen oder neurologischen Störung.

Anzeichen einer Depression

Nicht nur Schlafstörungen treten bei einer Depression auf. Vielfach klagen depressive Menschen über Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen. Denn die Psyche wirkt sich offenbar unmittelbar auf das körperliche Empfinden aus. Auch Kreislauf-Störungen, Druck- und Engegefühl im Brustkorb sowie Magen-Darm-Probleme treten auf. Experten zufolge gibt es dafür aber keine organischen Probleme. Doch oft werden die psychischen Probleme nicht entdeckt. Denn der Übergang zwischen normaler Niedergeschlagenheit und leichteren Depressionen ist nicht selten fließend. Allerdings ist es in den meisten Fällen deutlich.

Depressionen: Symptome, die sich bemerkbar machen

  • Gedrückte Stimmung und das Morgentief können erste Anzeichen sein
  • Interesse fehlt und Freude an Aktivitäten nimmt ab
  • Appetitlosigkeit und sowie Gewichtsverlust
  • Schlafstörungen und Schlaflosigkeit
  • Quälende Unruhe oder Rückzug
  • Gehemmtes Denken und Handeln
  • Schwierigkeiten mit dem Konzentrieren, Unentschlossenheit
  • Verringertes Interesse an Sex
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Schuldgefühle und Angst
  • Geringes Selbstbewusstsein
  • Wiederkehrende Gedanken über den Tod, Suizidgedanken und -versuche.

Depression oder Winterdepression

Allerdings sollte man eine Depression nicht mit einer Winterdepression oder dem milderen Verlauf – dem Winterblues – verwechseln. In den Wintermonaten kommt es oft zu Antriebslosigkeit, Energielosigkeit und Traurigkeit. Betroffen sind davon mehr Frauen als Männer. Meist kommt es zu einer Gewichtszunahme sowie einem erhöhten Schlafbedürfnis. Der Grund für eine Winterdepression soll der Mangel an natürlichem Tageslicht sein.

Studienleiter Hans-Ulrich Wittchen von der TU Dresden bezeichnet es dabei als „vollkommen abwegig“ anzunehmen, psychische und neurologische Störungen seien nur das Schicksal vereinzelter Personen. Ein komplexes Organ wie das Gehirn sei naturgemäß nicht gesünder als der Rest des Körpers. Im Fachjournal “European Neuropsychopharmacology” veröffentlichte er Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung. Demnach leiden 165 Millionen Europäer an einer Depression.

Kommentare

  1. Zur Behandlung von Depressionen möchte ich auch auf die Biblische Krankenheilung (Aufklärung und Beratung) hinweisen. Grundlagen sind Aussagen der Bibel.
    Jesus Christus spricht in Matthäus 11,28:
    Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich will euch erquicken.
    Psalm 146,8:
    Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.

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