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Schokolade macht nur kurz glücklich

Schokolade schmeckt nicht nur gut, sondern kann Studien zufolge vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen. Schon länger ist bekannt, dass Schokolade auch die Stimmung hebt – zumindest kurzzeitig.

Schokolade macht nur kurz glücklich

Schokolade macht nur kurz glücklich.

Die Forschergruppe um Susanna Larsson vom Stockholmer Karolinska-Institut berichtet in ihrer jüngst veröffentlichten Studie, dass viel Schokolade das Schlaganfall-Risiko senkt. Das wurde im Fachmagazin „Journal of the American College of Cardiology veröffentlich. Zudem ist Schokolade gut fürs Herz.

Abgesehen von den reichlichen Kalorien scheint also das Naschen durchaus seine Vorteile zu haben. Zudem hebt Schokolade ja auch die Stimmung – aber nur kurz, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn nicht.

Warum Schokolade glücklich macht

«Schokolade enthält viel Tryptophan und Fett», erklärt die Expertin einer großen deutschen Nachrichtenagenture. «Beide Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass im Gehirn vermehrt der Botenstoff Serotonin produziert wird, und der macht gute Laune.» Zudem schmilzt sie langsam im Mund und schmeckt einfach nur gut – das lenkt von Stress und Sorgen ab.

Allerdings hält die Wirkung nur kurz: «So viel Schokolade kann man gar nicht essen, als dass sie einen langanhaltend zufriedenstellen könnte. Und das sollte man auch nicht», erklärt Restemeyer. Denn immerhin ist Schokolade voller Zucker und Fett.

Warum Schokolade auch gesund ist

Verantwortlich für die positiven Auswirkungen der Schokolade sind eine Gruppe spezieller Pflanzenfarbstoffe, die sogenannten Flavonoide. Kakao enthält ebenso Flavonol wie Rotwein und Tee, aber auch Früchte und Gemüse. Flavonoide besitzen die Fähigkeit, Freie Radikale zu binden – sehr reaktionsfreudige, extrem zellschädigende Stoffe.

So senkt das regelmäßige Naschen von Schokolade und anderen Kakaoprodukten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Herzinfarkt um 37 Prozent. Auch das Schlaganfallrisiko ist bei den Schokoladen-Liebhabern um deutliche 29 Prozent niedriger. Die Werte sind jeweils in Relation zu Personen zu interpretieren, die niemals bis selten Kakaoprodukte konsumieren.

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