Die Spätfolgen der Terroranschläge auf das World Trade Center vor fast genau 10 Jahren holen nun die Feuerwehrleute und Helfer ein, die am 9. September 2001 beim Einsturz der Twin Towers vor Ort waren. Die kürzlich im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Ergebnisse einer aktuellen Studie bestätigen ein erhöhtes Krebsrisiko. Zudem leiden Rettungskräfte, die dem giftigen Trümmerstaub ausgesetzt waren, häufig unter Asthma. Eine weitere Spätfolge sind psychische Erkrankungen, die noch Jahre nach dem traumatischen Ereignis auftreten können.
weiterlesen»Gesundheit & Medizin:
Feed SubscriptionWohlstands-Krankheit Gicht nimmt massiv zu
Als schwerste Form der Arthritis äußert sich die zu den Wohlstandskrankheiten zählende Gicht oft in unerträglichen Schmerzattacken, die sich vor allem in der Nacht quälend bemerkbar machen. Laut Prof. Stefan Schewe, der als Rheumatologe und Professor am Klinikum der Universität München tätig ist, sind aktuell etwa 2 Prozent aller Deutschen von der schmerzhaften Stoffwechselstörung mit einer Überproduktion von Harnsäure betroffen.
weiterlesen»Drastischer Anstieg der Masern-Infektionen
Die Masern erleben in Berlin ein Zehn-Jahres-Hoch. Wie die Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung Berlins gemeinsam mit der Gesundheitssenatsverwaltung mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2011 bereits 130 Fälle gemeldet. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es insgesamt nur 92 Fälle. Sehr häufig waren in diesem Jahr bislang Babys und Kleinkinder unter einem Jahr betroffen, aber auch Jugendliche und erwachsene Berliner erkrankten außergewöhnlich oft. Eine Behandlung im Krankenhaus war bei beiden Altersgruppen in der Hälfte der Fälle erforderlich.
weiterlesen»Ost-West-Gefälle: Ostdeutsche weniger gesund als Westdeutsche!
Laut Erhebungen der Krankenkasse Barmer-GEK bestehen mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung noch erhebliche Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland. Der aktuell veröffentlichten Statistik liegen Daten die von 8,4 Millionen Versicherten zugrunde. Die Zahlen zeigen: Volkskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen treten in Relation zur Bevölkerungszahl im Osten deutlich häufiger und auch mit schwereren Komplikationen auf als im Westen.
weiterlesen»Künftig maßgeschneiderte personalisierte Therapie
Mit einem üppigen Forschungsetat von rund 31 Milliarden Dollar pro Jahr finanziert Francis Collins, US-Genforscher und Direktor der National Institutes of Health (NIH) die Arbeit von 6000 Forschern. Mit seinen wissenschaftlichen Forschungen sollen die Weichen für eine optimierte Gesundheitsversorgung gestellt werden. Gegenüber der Zeitung "Welt" erklört Collins, detailliert den Nutzen und die Chancen der sogenannten personalisierten Medizin.
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